"Ich bin begeistert über die große Teilnehmerzahl", sagte Robert Erhard angesichts der Resonanz auf das Informationstreffen. Dort stellten der Vorsitzende des Festausschusses und sein Team vor, wie weit die Planungen für das Heimatfest sind. Noch sind Aufgaben zu vergeben für die Veranstaltung, die vom 7. bis 10. Juni stattfinden soll.

"Rottershausen lädt ein - Heimat erleben." Unter diesem Motto steht das viertägige Fest, das in fünfter Auflage geplant wird. Robert Erhard stellte den Ablauf mit den Schwerpunkten "Dorfrocker" am Eröffnungsabend, der "Lutzi" als Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre, dem Dorffest am Sonntag sowie dem Ausklang mit Dekanatsseniorentreffen und den "Tonihofbuam" am Montag vor. Die Besucherzahlen werden mit Blick auf das Jahr 2003 kalkuliert. Damals waren am Samstag 15 000 und am Sonntag 25 000 Gäste geschätzt worden.

"In bisher 18 Festausschusssitzungen mit durchschnittlich 27 Teilnehmern, weiteren Projektgruppen und acht Treffen mit dem Team Jugendheim haben wir viel überlegt, zusammengetragen und ausgewertet", erklärte Robert Erhard. Bislang seien mehr als 2500 Stunden investiert worden. Details zu den Stationen in Oberer und Unterer Dorfstraße sowie Domstraße stellte er vor, ging auf Parkplätze, Verkehrsregelung und Nutzung des FC-Sportgeländes ein, wo neben dem großen Zelt das Lutzi-Event mit Bands auf verschiedenen Areas laufen wird. "In der Dorfmitte feiern wir den Festgottesdienst und stellen eine Aktionsbühne auf", erläuterte Erhard.

Vereine bringen sich ein

Den Bereich Getränke übernimmt der Kindergartenverein, für den Frank Herbst ein Zwischenfazit zog. "Eine Helferliste hängt im Kindergarten aus. Viele haben sich schon eingetragen. Die weiteren Schichten dürften sich besetzen lassen", gab er sich zuversichtlich. Um die Speisen kümmert sich der Obst- und Gartenbauverein. "Wir brauchen gut 100 Helfer", sagte Vorsitzender Thomas Reuscher. Die Festschrift sei fast fertig, erklärte Dieter Werner. "Nur einige Grußworte fehlen noch." Ein eigenes Heft werde sich den bisherigen vier Heimatfesten widmen.

Der Musikverein kümmert sich um die Kaffeebar in der Mehrzweckhalle. Mehr als 200 Kuchen und Torten würden gebraucht, bat Vorsitzender Eugen Schmitt um Unterstützung. Auf Höfe sowie Sicherheit und Ordnung ging Alexander Herrlein, Kommandant der Feuerwehr, ein. Mit Christof Herbst und Roland Seufert sei das Konzept für Ausstellungen und praktische Vorführungen erstellt. "Wer noch sein Anwesen öffnen möchte, ist willkommen", versicherte Herrlein. Parkzonen würden im Norden in der Nähe des Sportplatzes und im Süden in der Wiesenau geschaffen. Straßen wie der Ortsrandweg müssten für Rettungsdienste frei gehalten werden. Das Gesamtkonzept werde mit der Polizei abgestimmt.

Grußworte und Ehrungen

In das Fest integriert ist am Montag, 10. Juni, das Dekanatsseniorentreffen, auf das Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabi Kanz einging. Beginn ist um 14 Uhr mit einem Gottesdienst. Danach folgen Grußworte und Ehrungen sowie Darbietungen der Trachtentanzgruppe Ebenhausen und gemütliches Beisammensein.

Eine Neuauflage soll es vom Kochbuch "...den Spirke nei die Töpf geguckt" geben. Weitere Themen waren die Nachtwache, der Shuttlebus von und nach Bad Kissingen sowie einheitliche Shirts für die Helfer. Diese würden für den Essensbereich zuvor in die geltenden Hygienevorschriften eingewiesen. "Vor zehn Jahren machten 756 Helfer mit. Heuer brauchen wir wieder viele", machte Robert Erhard schließlich deutlich. "Lasst uns die Begeisterung von heute mit in das Dorf tragen. Dann wird auch 2013 ein voller Erfolg."