Am kommenden Dienstag berät der Gemeinderat den Haushalt für das laufende Jahr. In einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde das Zahlenwerk vorberaten und einstimmig beschlossen, es in der vorgelegten Form im Gemeinderat einzubringen.

Eine Premiere

Ebenso einstimmig gebilligt wurde der Finanzplan für die Jahre 2020 bis 2022. Erfreulich für die Bürgerinnen und Bürger: an der Steuerschraube wird nicht gedreht. Die Gewerbesteuer bleibt bei 380 Prozentpunkten, die Grundsteuer A und B bei jeweils 350 Prozentpunkten. Für Steffen Borst war es eine Premiere: er hat zum ersten Mal einen Haushalt aufgestellt und bekam dafür Lob von Bürgermeister Franz Kuhn.

Wie in jedem anderen Gemeindehaushalt auch, schließen die Einzelpläne null bis sieben des Verwaltungshaushaltes mit roten Zahlen ab, die Ausgaben sind weitaus höher als die Einnahmen. Im Einzelplan null (allgemeine Verwaltung) zum Beispiel stehen 55 000 Euro Einnahmen fast einer Million Euro Ausgaben gegenüber. Die Ausgaben sind vor allem Löhne, Gehälter und Beihilfen. Außerdem gehen 15 000 Euro an die Stadt Kissingen für das Standesamt. Auf der Einnahmeseite werden Verwaltungsgebühren, Gebühren für Ausweise oder Reisepässe verbucht. Auch die Kosten für Wahlen bekommt die Gemeinde erstattet.