Vollmuth erklärte, die erste Mannschaft habe unter dem neuen Spielertrainer Gino Berger, der während der Saison durch Guido Heger als Trainer abgelöst wurde, nicht an frühere Leistungen anknüpfen können und stehe nun auf einem Abstiegsplatz. "Es besteht jedoch noch Hoffnung", so Vollmuth.
Die Gründe seien vielschichtig, aber auch im Verhalten der Jugend zu sehen. Nach Durchlaufen der Spielgemeinschaft mit Altbessingen, Büchold, Obersfeld, Hundsbach, Bühler-Münster und Aschfeld spielten die jungen Leute als Erwachsene lieber in einer anderen Mannschaft als im Heimatverein. "Wenn das so weiter geht, wird es für die Zukunft eng, den Fußball in Gauaschach zu erhalten", machte Vollmuth deutlich.
Diese Tendenz sei da, bestätigte Jugendleiter Edwin Spahn. Er will nach dieser Saison nach über 15 Jahren Jugendarbeit das Handtuch werfen. Er sehe nicht mehr ein, so viel Zeit zu investieren, wenn der eigene Verein nichts davon habe. Auch appellierte er an die Eltern. "Die Spielergemeinschaft kann nur zufriedenstellend für Gauaschach verlaufen, wenn auch genügend Eltern bereit sind, sich als Trainer oder Betreuer einzubringen", machte Spahn deutlich.
Nach jetzigem Stand sei er nächstes Jahr der einzige Gau-aschacher Trainer im Jugendbereich, wenn er denn weitermache. Gerade bei der U 19, in der sechs der 16 Spieler aus Gau-aschach kommen, wäre ein Gauaschacher Trainer nötig, auch um personelle Engpässe in der ersten Mannschaft besser abzufedern. Ein weiterer Appell zur Überprüfung der Einstellung zum Fußball ging vom Vorsitzenden Oswald an die Spieler der ersten Mannschaft selbst.
Für die Carnevals-Abteilung berichtete Susanne Weber, über die Abteilung Gymnastik informierte Ilona Hagedorn. Für den Skiclub legte Hans Jürgen Liegl den Bericht ab. Nach dem Kassenbericht von Gerhard Scheuerer und der bestätigten Überprüfung durch die Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet.
Über die Photovoltaikanlage sprach Frank Oswald: "Wir haben zwar wetterbedingt das schlechteste Jahr seit Inbetriebnahme der Anlage erlebt, sind jedoch trotzdem über den berechneten Solleinnahmen geblieben." Daher könne der TSV auch heuer zufrieden sein.
Die Versammlung beschloss eine Anhebung der Beiträge für Erwachsene um fünf auf jetzt 40 Euro im Jahr. Alle anderen Beiträge bleiben konstant. Die geplante Heizungserneuerung wird auf 2015 verschoben.