Vorgesehen ist in Trimberg der Ausbau des ehemaligen "Pfarrwegs", der von Euerdorf zur Trimburg führt. Diesen Weg will die Gemeinde vom Parkplatz am Hans-Schneider-Weg durch den Wald zur Burg führen. Der Markt will mit dem Regional-Management ein Konzept ausarbeiten, das eine Beschilderung und Informationsstellen enthält, sowie einen Waldlehrpfad, eine Öffnung in der Toranlage, um Wanderern den Burginnenhof und die Anlage zeigen zu können. Ein Wanderweg, der von Sulzthal kommt, und um die Burg führt, ist bereits fertiggestellt. Unter Mithilfe der Unteren Naturschutzbehörde wurde er hergerichtet und mit sechs Info-Tafeln ausgestattet. Der Erlebnis-Rundweg führt an den Weinberganlagen vorbei rund um die Burg. Die Maßnahme finanzierte das LIFE+Naturprojekt und "Main-Muschelkalk Natura 2000".


Gewerbegebiet

Neben dem Mischgebiet "Trimberger Weg" in Elfershausen plant der Markt das Gewerbegebiet "Trimberg/Machtilshausen", das zwischen der ehemaligen Schreinerei Wahler und der Kreuzkapelle liegt. "Hier könnten sich etwa sechs Gewerbe ansiedeln", hofft Bürgermeister Karlheinz Kickuth, der den Sachstand in der Bürgerversammlung im Gemeindehaus erörterte. Demnach befürwortete der Gemeinderat das Projekt im Sommer vorigen Jahres. Die angedachte Möglichkeit besprachen der Bürgermeister und ein Mitarbeiter des Büros Auktor mit dem Staatlichen Bauamt. Hier wurde festgelegt, die Zufahrt von der Bundesstraße 287 zum Gewerbegebiet "Berg Center" mit einer Linksabbiegespur zu ermöglichen, was die Änderung der Bergstraße bedingt. Die vorhandene Zufahrt wird in Richtung Kreuzkapelle verlegt.
Straßenbehörde und Gemeinde tragen die Verlegung und Anbindung der Trimberger Ortsstraße mit der Einmündung zur B 287 im Verhältnis 60:40. Eine komplette Kostenminderung zugunsten des Marktes ist aber möglich. Dies setzt eine Fahrzeugzählung voraus. Die Gewerbeflächen sollten südlich in einem relativ kompakten Gebiet liegen, denn eine Ausdehnung in nördlicher Richtung käme aufgrund der Hanglage recht teuer. Den Baubeginn für das Projekt schätzte er auf "nicht vor 2018".


Lärmschutz an der Autobahn

Im Zuge des geplanten Lärmschutzes an der Autobahn, sprach Werner Simon eine Lärmschutzwand an der Bundesstraße 287 im oberen Teil des Ortes an. Dies will Kickuth mit der Straßenbaubehörde besprechen. Der Trimberger wies auf weitere "Missstände" im Ort hin, die der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung berät. Dies sind ein Verkehrsspiegel an der Einmündung der Hugo-von-Trimberg-Straße in die Brückenstraße, und ein Ausbau des Fußweges von der Aussegnungshalle zur Trimburg, der weniger beschwerlich ist, wie der Treppenpfad vom dortigen Parkplatz. Zudem schlug Simon eine Beleuchtung des Fußweges von Trimberg nach Engenthal vor. Die Ausbesserungsarbeiten der schadhaften Asphaltdecke im gesamten Ort habe der Bauhof jetzt ohnehin im Visier, so der Bürgermeister.
Feuerwehrkommandant Rainer Hartmann empfahl, den Platz am Gerätehaus herzurichten. Schadstellen, Verunreinigungen und Verbuschungen werfen kein gutes Licht auf das Umfeld der Wehr. Kickuth versprach hier Abhilfe. Ein Teil der Verbuschungen seien kreiseigene Sache, worauf der Bürgermeister hinweisen will.
Ostern steht vor der Türe, doch die Trimberger ärgert immer noch der Weihnachtsbaum, den sie von der Gemeinde erhielten. Auch das Schmücken wurde kritisiert. Wie Harald Lischer wusste, gingen einige Bürger mit abenteuerlichem Gerät daran und gefährdeten sich selbst.