Eine Institution schied aus den Diensten des Marktes. Zum Ende des Januars nahm der Leiter des Gemeindebauhofs Elfershausen, Leo Roth, seinen Hut und verabschiedete sich nach mehr als drei Jahrzehnten in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Karl Brimer.

"Gerne hätten wir deine Verabschiedung im festlichen Rahmen gefeiert was aktuell nicht möglich ist. Aber das wird nachgeholt beim nächsten Mitarbeiterfest", versicherte Bürgermeister Johannes Krumm im Rahmen eines Empfangs im Sitzungssaal. "Wir haben uns nach meiner Wahl zunächst ein wenig beschnuppert und dann zur harmonischen Zusammenarbeit gefunden", erinnerte sich der Rathausobere, der gegen Ende der Dienstzeit sogar mehrfach versuchte, Roth zur Verschiebung seiner Rente zu überreden. Doch dieser blieb standhaft.

Nach seiner Maurerlehre, die er 1976 abschloss, hielt er der Firma Anton Schick 14 Jahre die Treue. Dann entschloss sich Roth zum Wechsel in den Bauhof der Marktgemeinde. Sein erstes Projekt, eine Treppe für den Fußweg zur Trimburg, hat bis heute Bestand. Die Aufgabe als Marktmeister nahm Roth ab 1998 wahr. Beim jährlichen Marktfest trug er maßgeblich zu dessen Erfolg bei.

Mit der Verabschiedung seines Vorgängers, Theo Schmitt, wurde er zum Bauhofleiter befördert, nahm aber auch andere Aufgaben wahr. Mit gesundem Menschenverstand, viel Geschick, fachlichem Wissen und Einsatz sowie seiner kollegialen Art meisterte er seine Aufgaben mit bravour. "Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung war hervorragend und wird in Erinnerung bleiben", versicherte Krumm mit der Übergabe der Dankesurkunde und einem Präsentkorb sowie Blumen für Gattin Martina. Hier knüpfte auch Geschäftsstellenleiter Elmar Schubert an, der den Dank und die Grüße der Verwaltung mit einem Geschenk überbrachte. "Die vertrauensvolle Zusammenarbeit war beispielhaft. Wir wünschen einen gesunden Ruhestand, schöne Wanderungen und Spaß beim Holzmachen", betonte Schubert für die Belegschaft. "Ich habe mich bei den Kollegen im Bauhof, bei den Mitarbeitern der Verwaltung und bei den Bürgermeistern immer wohl gefühlt",so Roth.