Bei der Generalversammlung des Musikvereins Wittershausen wurde die Führungsriege um die drei gleichgestellten Vorsitzenden Christian Sell, Gerhard Sell und Hubert Büchner in ihren Ämtern bestätigt. Dank eines Finanzpolsters müssen sich laut Kassier Martin Wüscher trotz einiger Verluste in den letzten drei Jahren, die Mitglieder keine Sorgen um die Wirtschaftlichkeit des Musikvereins machen. In diesem Jahr soll die Durchführung der Kirmes in einer "Light Version" für Gelder in die Vereinskasse sorgen.

Laut Christian Sell gehören dem Verein 121 Mitglieder an. 20 Aktive und drei Nachwuchsmusiker in der Ausbildung konnten in den letzten Jahren nur bei zumeist kirchlichen Anlässen, wie Prozessionen, Kommunionfeiern und Freiluftgottesdiensten auftreten. Gesellschaftliche Auftritte fielen bis auf vereinzelte Ständchen komplett der Pandemie zum Opfer. Die traditionelle Radl-Tour nach Untererthal an Fronleichnam wurde wieder vorbildlich von Gerhard Sell organisiert.

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Kassier Martin Wüscher über die fehlenden Einnahmequellen während der Pandemie. Die laufenden Kosten konnten in den letzten drei Jahre nicht gedeckt werden.

Ehrungen für treue Mitglieder

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Wolfgang Mölter mit einer Urkunde bedacht. Bereits 25 Jahre gehört Beat Hirschi dem Musikverein als treues Mitglied an. Auf stolze 40 Jahre Vereinszugehörigkeit können Jan Müller, Andreas Röder, Claudia Röder, Anja Sell, Eilsabeth Weigand und Matthias Zink zurückblicken. Mit Ehrenurkunden und Präsenten wurden die Treue der Mitglieder von der Vereinsführung belohnt.

Unter Vorsitz des Ortsbeauftragten Elmar Sell konnten die Neuwahlen ohne größere Probleme zügig durchgeführt werden. Das Ergebnis: Vorsitzende bleiben Christian Sell, Gerhard Sell und Hubert Büchner, 1. Schriftführerin ist Denise Büchner, 2. Schriftführerin Sandra Zimmermann, 1. Kassier bleibt Martin Wüscher, 2. Kassier wurde Stefan Bahn (neu). Als Beisitzer fungieren künftig Elias Schießer, Viktoria Sell (neu), Barbara Pfülb (neu), Kassenprüfer Stefan Zink und Wolfgang Mölter (neu).

Ohne Reaktion

Peter Öhrlein bemängelte die oft fehlenden Antwortreaktionen in der WhatsApp-Gruppe der Aktiven. So könne man anstehende Termine schlecht planen. Mit einer sogenannten "Light-Version" der traditionellen Kirmes am Sonntag, 21. August sollen Einnahmen für die Vereinskasse generiert werden.