In Absprache mit den Pächtern der Grundstücke müssen diese bis Ende Februar abgeschlossen sein. Bereits untersucht wurden die thermischen Untergrundeigenschaften, in den kommenden Wochen soll es noch archäologische Grabungen geben, um spätere Verzögerungen durch Boden-Denkmale auszuschließen.

Bis zu 70 Meter tief

Der Landkreis hat zwei Erdwärmesonden in einer Tiefe von 60 bis 70 Metern einbauen lassen. "Die Arbeiten werden gemäß der wasserrechtlichen Erlaubnis von einem privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft und dem Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen begleitet", teilt das Landratsamt auf Anfrage mit. Bereits im Dezember wurden dafür zwei neue Wege angelegt, die allerdings wieder zurückgebaut werden. Kommende Woche sollen über die Sonden der "thermische Bohrlochwiderstand", die Wärmeleitfähigkeit und die "ungestörte Erdreichtemperatur" untersucht werden. Auf Grundlage der Ergebnisse werde entschieden, wie viele Erdwärmesonden zur Beheizung der geplanten Schulen benötigt werden.

Gräben werden wieder verfüllt

Zudem plant das Landratsamt "eine Voruntersuchung zur Prüfung einer Denkmalvermutung". Im Bereich der geplanten Schulen seien sechs Sondage-Schnitte von jeweils vier Metern Breite und 60 bis 100 Metern Länge geplant. Die Grabungsarbeiten werden laut Behörde von einer archäologischen Fachkraft des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege beaufsichtigt. Die Erdarbeiten wurden in der vergangenen Woche vergeben, die Grabungen seien für Februar vorgesehen. Nach den Untersuchungen sollen auch diese Gräben wieder fachgerecht verfüllt werden, um den "Urzustand zur weiteren landwirtschaftlichen Nutzung" wieder herzustellen.