Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer hatte am Sonntagvormittag eine größere Menge Öl im Bereich der Sulzthaler Kreuzkapelle verloren. An der Einmündung des Hutzelofenweges war deshalb auch Ölbindemittel auf eine größere Fläche verteilt. Allerdings gab es keinerlei Absperrungen oder Warnhinweise. Zudem lief Öl von der betroffenen Fläche weiter in die Umgebung. Weitere Fahrzeuge verteilten das Öl, so dass die Ölspur gegen Mittag über die Serpentine der Staatsstraße 2290 bis nach Sulzthal und in der Gegenrichtung auf der Kreisstraße 39 bis fast zur Gemarkungsgrenze nach Wasserlosen reichte.

Spezialmaschine angefordert

Laut Hammelburger Polizei waren auf den Straßen jeweils beide Fahrbahnen betroffen, durch die Verbindung aus Ölresten und Feuchtigkeit bestand an mehreren Stellen Rutschgefahr. Die Hammelburger Polizei zog deshalb gegen 13 Uhr die Feuerwehr Sulzthal zum Abbinden der Ölspur hinzu. Die Straßenmeisterei baute eine Beschilderung auf, um Autofahrer auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Die Straßenmeisterei forderte außerdem eine Spezialmaschine zur Reinigung an, die Staatsstraße 2290 wurde um 14.50 Uhr rund zwei Stunden lang für die Reinigung der Fahrbahnen gesperrt, die Sulzthaler Feuerwehr war bis in den Abend im Einsatz. Hinweise zum Verursacher, der Zugang zu Öl-Bindemittel haben muss, aber sich nicht um die weitere Beseitigung des Öls und eine entsprechende Beschilderung gekümmert hat, nimmt die Polizeiinspektion Hammelburg, Tel.: 09732/9060, entgegen.pol/rr