Mit Gebet und Gesang unterwegs nach Maria im grünen Tal: Glücklicherweise konnte in diesem Jahr die Fuchsstädter Retzbachwallfahrt trotz der Pandemie wieder durchgeführt werden. Über 50 Pilgerinnen und Pilger machten sich unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln bei strahlendem Sonnenschein am Samstag, 4. September, um 8 Uhr auf den Weg nach Retzbach. Die Wallfahrt stand unter dem Leitwort "Im Herzen bewahren". Coronabedingt gab es aber einige Änderungen im Ablauf.

Auf anderen Wegen

Wie schon im vergangenen Jahr wurde von Wallfahrtsführer Thomas Gunderlach eine andere Streckenführung gewählt, um das Laufen auf Verkehrsstraßen möglichst zu vermeiden. Über den Heinig und der Dreifaltigkeitskapelle ging es am alten Sportplatz und der Jagdhütte vorbei nach Gauaschach. In Obersfeld konnte wie gewohnt das Frühstück in den beiden Gaststätten eingenommen werden. Kurz vor Hesslar gab es auf freier Flur eine Stärkung zum Mittagessen. Gegen 16.45 Uhr erreichte die Pilgergruppe die Retzbacher Wallfahrtskirche, wo die fleißigen Wallfahrer am Freialtar begrüßt wurden.

Nach dem Gottesdienst um 19 Uhr wurden einige Pilger für ihre langjährige Wallfahrtstreue nach Retzbach geehrt. In diesem Jahr kamen zu Ehren: Peter Kotitschke für 25 Jahre sowie Franz-Josef Scheller, Paul Uebel und Albin Mützel für 40 Jahre.

Die Fuchsstädter Musikanten begleiteten die Pilger musikalisch. Joachim Volpert, Brigitte Gunderlach und Barbara Büttner gaben mit Gebetstexten und Geschichten der Wallfahrt den besinnlichen Teil, da unterwegs noch nicht wie sonst üblich gebetet wurde. Paul Uebel und Reinhard Bayer kümmerten sich um den Transport von Getränken, Musikinstrumenten und Gepäck. Erich Bayer, Philipp Gunderlach sowie Klaus Kippes regelten den Verkehr. Die normalerweise zweitägige Wallfahrt endete nach dem Gottesdienst mit der Fahrt zurück nach Fuchsstadt. In der Hoffnung, dass im kommenden Jahr wieder die traditionelle zweitägige Wallfahrt stattfinden kann, kamen alle wieder gesund nach Fuchsstadt zurück. red