"Durch meine Tätigkeit im Gemeinderat, als Ortsbeauftragter von Hassenbach und als dritter Bürgermeister von Oberthulba habe ich viele Erfahrungen gesammelt und dabei große Leidenschaft für die Kommunalpolitik und damit auch für die nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde entwickelt. Ich habe Spaß daran, an den Projekten mitzuarbeiten", erklärte Vorsitzender Mario Götz seine Bereitschaft, sich einer Kandidatur zur Wahl des Bürgermeisters in Oberthulba zu stellen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ihm seine Partei in einer Nominierungsversammlung auch ihr Vertrauen schenkt. Der CSU Ortsverband arbeitet schon viele Jahre mit den Freien Wähler-Gruppen der Großgemeinde und insbesondere der Freien Wählergemeinschaft Oberthulba zusammen. "Diese Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig", sagt Mario Götz. Es haben bereits erste Gespräche mit den Vertretern der Freien Wählergemeinschaften aller Ortsteile stattgefunden.

Die Mitglieder der Hauptversammlung zeigten, dass sie hinter Mario Götz als Kandidat stehen. Sie gaben ihm einstimmig das "Mandat", weitere Gespräche mit den freien Wählergemeinschaften zu führen.

In seinem Rückblick auf das Jahr der Landtagswahl 2018 berichtete Mario Götz von sehr vielen Aktivitäten und einem intensiven Jahr. Auf Kreisebene war sicher die Wahlkampfveranstaltung von Dr. Markus Söder der Höhepunkt. "Gute Argumente bei der Wahl waren sicherlich der Länderfinanzausgleich, die Vollbeschäftigung, Zukunftsinvestitionen in die Digitalisierung und auch der Schuldenabbau", so Mario Götz. "Wir haben es aber offenbar nicht geschafft in der Breite zu überzeugen", sah der Vorsitzende einen der Gründe für das magere Ergebnis. Er erinnerte die Mitglieder an die Regionalveranstaltung am 5. April mit Markus Söder. Er dankte Sandro Kirchner für dessen Engagement für seine Heimat und berichtete vom geplanten Naturerlebniszentrum am Klaushof und einer möglichen Außenstelle in der Propstei in Thulba. Auf Gemeindeebene lobte er die "richtig gute Sachpolitik".