Die Wirmsthaler Kirche braucht dringend eine Außen- und Innenrenovierung. Ein Zuschuss-Antrag der Kirchenstiftung rief Architekt Thomas Ruser und Vertreter des bischöflichen Ordinariats Würzburg auf den Plan, die das Gotteshauses inspizierten. Dabei stellte sich heraus, dass es mit neuem Anstrich und Ausbesserungsarbeiten nicht getan ist.

Wie Ruser im Gemeinderat berichtete, benötigte er mehrere Gutachten, die auch die Statik betreffen. So sind wegen Veränderungen und Beschädigungen der Knotenpunkte Anker einzubringen. Daneben bereitet der Glockenturm Probleme, Dachdecker und Spengler finden hier ebenfalls Arbeit. Im Innenraum ist die Achse gestört, die Lüftung funktioniert nicht optimal und der Kirchenraum kann neue Farbe vertragen. Die Fenstersanierung, die Heizungstechnik und drei kleine Glocken einbezogen, taxierte der Planer die Gesamtmaßnahme auf eine halbe Million Euro.

Finanzplan erforderlich

Die Finanzkammer der Diözese stimmte der Sanierung zwar zu, verlangte jedoch einen Finanzplan. Selbst stellte sie eine Förderung von einem Drittel der Kosten in Aussicht. Nach Annahme des Architekten könnte sich die Summe auch erhöhen. Der Markt will sich ebenfalls beteiligen. Wie viel aus der Gemeindeklasse fließt ist jedoch nicht festgelegt.