Nachdem die Mitgliedschaft bei "Pro-Jugend" mit dem Jahreswechsel endet, plant der Markt Elfershausen ein attraktives Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in eigener Regie. Dafür steht die Summe von 12 000 Euro - der Jahresetat von "Pro Jugend" - zur Verfügung, die der Gemeinderat für eine sinnvolle Gestaltung der Ferienaktionen verwenden will.

Einigkeit herrschte in der Ratssitzung dass zu allen Ferienzeiten jeweils eine Aktion oder ein Ausflug angeboten wird, die der Markt organisiert und finanziell unterstützt. Vor Ferienbeginn treffen sich Jugendliche und Jugendbeauftragte, um Ideen zu sammeln und einen Event festzulegen.

Für die anstehenden Weihnachtsferien präsentierte Vize-Bürgermeisterin Christine Neeb-Wittmann, die für den verhinderten Bürgermeister Johannes Krumm die Sitzung leitete, den Vorschlag eines Besuchs in der Eissporthalle Schweinfurt am 4. Januar. Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren sind dazu eingeladen und auch während der Dauer des Ausflugs durch den Markt versichert. Die Kosten für den Bus und den Eintritt übernimmt die Gemeinde, Schlittschuhe und Verpflegung sind selbst mitzubringen.

Zuschuss für Jugendtreffs und Vereine

Neben den Ferienaktionen erhalten alle Jugendzentren in Elfershausen einen jährlichen Zuschuss für soziale Projekte und Aktionen, die das Jugendzentrum selbst festlegen kann. Um das Sommer-Ferienprogramm attraktiver zu gestalten werden alle beteiligten Vereine mit einer finanziellen Unterstützung bedacht. Sie erhalten pro Teilnehmer einen Zuschuss von fünf Euro. Jürgen Englert erinnerte an die Jugendlichen des VG-Partners Fuchsstadt, die an den Ferienaktionen teilnehmen können sollten, was der Rat billigte.

Wie die 2. Bürgermeisterin informierte ist die Restaurierung des Prozessionsaltars in der Mauerackerstraße abgeschlossen. Die Gesamtkosten betragen etwa 2500 Euro. An der Wiederherstellung des Altars beteiligte sich der Bezirk Unterfranken mit 500 Euro sowie der heimische Verein für Gartenkultur und Landespflege mit einer Spende von 1000 Euro. Neeb-Wittmann gab zudem den in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschluss bekannt, dass die geplante Photovoltaikanlage auf dem Kindergartenneubau vergrößert wird. Statt der vorgesehenen zehn Kilowatt soll eine Anlage mit 30 Kilowatt installiert werden.

Das Umfeld am neuen Feuerwehrgerätehaus wollen Helfer der Wehr und Freiwillige in Eigenleistung pflastern um "etliche Tausender" einzusparen. Um älteren Helfern entgegenzukommen wurden dazu Steine kleineren Formats ausgesucht. Allerdings braucht die Ein- und Ausfahrt einen massiv-stabilen Untergrund. Hier ist ein anderes Pflaster notwendig.

Der Marktgemeinderat stimmte dem geänderten Entwurf der Zweckverbandssatzung für "Frankens Saalestück" zu und billigte die neue Fassung mehrheitlich. Frankens Saalestück wechselt zum neuen Jahr von der bisherigen Arbeitsgemeinschaft in einen Zweckverband.

Keine Einwände gab es gegen die vorliegenden Bauanträge. Die Räte sprachen die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen für den Umbau eines Erkers und die Nutzungsänderung in Wohnräume am Machtilshausener "Kehrweg" sowie die Errichtung eines Hackschnitzel-Heizraums mit überdachtem Bunker und Lagerfläche als Anbau an ein bestehendes Wohnhaus "Am Kreuzberg" in Machtilshausen aus.