Die hohe Auszeichnung haben heuer Angelika Franz-Fella und Bernhard Pfennig bekommen. Seit 50 Jahren Mitglied im heutigen TV/DJK Hammelburg, war Frau Franz-Fella mehrmals Bayerische Meisterin im Weitsprung. Bereits vor 30 Jahren nahm sie die Betreuung und das Training der Leichtathleten in die Hand und beteiligte sich maßgeblich am Aufbau der Kinder-Leichtathletik-Gruppen.


Urgestein des Volleyballs

Vor 15 Jahren legte sie den Übungsleiterschein für Leichtathletik ab und ist außerdem Kampfrichterin. Die leidenschaftliche Sportlerin prägte in der Organisation aber auch Veranstaltungen wie das "Bergturnfest", die Unterfränkischen Meisterschaften (Wettkampftage in Hammelburg), die Crosslauf-Meisterschaften am Schloss Saaleck, den Jakob-Kaiser-Lauf sowie die Landkreis- und die DJK-Diözesan-Meisterschaften.
Bernhard Pfennig gilt als Ur-Gestein des Hammelburger Volleyballs und war langjähriger, erfolgreicher Spieler der 1. Mannschaft. Insgesamt 14 Jahre Abteilungsleiter, ist er aktuell gleichberechtigter Vorsitzender im Großverein TV/DJK Hammelburg, in dem er sich viele Jahre als Übungsleiter engagierte. Seine organisatorischen Qualitäten sind speziell bei der Volleyball-Großveranstaltung - dem mit Hobbymannschaften aus ganz Deutschland besetzten Freiluft-Turnier - gefragt.
Beiden Geehrten überreichte Bürgermeister Armin Warmuth die Stadtplakette - Angelika Franz-Fella für "eine Wahnsinnsleistung für den Sport" und Bernhard Pfennig als "Wegbereiter des Volleyballs in der Saalestadt".
Selbstredend ist das Sportkuratorium Gast bei der Sportlerehrung. Als Bindeglied zwischen den Vereinen, der Stadt und den Verbänden arbeiten diese Ehrenamtlichen unter Vorsitz von Winfried Benner seit 45 Jahren zum Wohle des Sports und der heimischen Vereine. Das Kuratorium ehrt auch die "Stillen Helfer", Mitglieder, die sich ihren Vereinen ehrenamtlich zur Verfügung stellen, wenn "Heinzelmännchen" gebraucht werden, die hinter den Kulissen für den reibungslosen Betrieb sorgen.


Integration von Flüchtlingen

Vorsitzender Benner sah in seinem Grußwort den Sport "als eine der besten Integrationsmöglichkeiten für Flüchtlinge", für die Sportpädagogin Christiane Seufert ein spezielles Programm entwickelte. Die heimischen Vereine tragen dazu maßgeblich bei. So laden die Volleyballer immer eine Gruppe Asylbewerber zu ihren Spielen ein, FC-Jugendleiterin Birgit Schaupp freut sich über jeden jungen Flüchtling, der im FC 1913 in eine Jugendmannschaft eintritt. Der TSV Gauaschach hält mehrere Sportarten für die Asylsuchenden bereit. Denen, die nicht im Rampenlicht stehen, dankte Benner mit einer Urkunde. Sein Stellvertreter, Winfried Laske, begleitete die Ehrung mit humorvollen Versen auf die Stillen Helfer. Ihnen gebühre der Dank für die ehrenamtliche Unterstützung ihrer Vereine, die nicht nach Lohn oder Lob fragt, so Benner.


Ehrungen
Stadtplakette
Angelika Franz-Fella und Bernhard Pfennig

Stille Helfer Julia Deinlein, Horst Egerer, Anita Roider , Ehepaar Silvia und Bernhard Preißendörfer (alle AMSC), Georg Väth, Bernd Heinlein, Alexander Köhler , Joachim Schaupp ( FC Hammelburg), Detlef Eigen, Uwe Schmitt (Schützengesellschaft Hammelburg) ,Gabi und Georg Kippes (Sportkegler Gauaschach)