Zu einem Walderlebnis hatten Florian Atzmüller, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes, und Christoph Uffelmann, der FBG-Revierförster der Gemeinde Wartmannsroth, am Sonntagnachmittag zum Lenzenberg eingeladen. Rund zwei Dutzend interessierte Spaziergänger waren recht neugierig. Schon im Vorjahr hatte es solch eine informative Wanderung gegeben.

"Der Gemeindewald ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für unsere Gemeinde", sagte Atzmüller zur Zeitung. Angesichts der Klimaveränderung sei der damit verbundene Umbau der Baumarten von Bedeutung. Denn man sehe anhand der Borkenkäferschäden, dass der Wald leide. Atzmüller richtete seinen Blick auch auf die vom Klimawechsel betroffenen Lebewesen und deren Lebensraum, so zum Beispiel für den Milan.

Der zwischen den Ortsteilen Wartmannsroth, Völkersleier und Dittlofsroda gelegene Waldkomplex "Lenzenberg" sei etwa 40 Hektar groß, bestätigte Uffelmann. Immer noch sei die Eiche am Holzmarkt am stärksten nachgefragt.