Wie sich beim Überblick über die Aktivitäten 2020 des Vereins für Gartenbau und Heimatpflege Diebach zeigte, waren größere Veranstaltungen ausgefallen, aber etliche Arbeiten im Ort wurden coronakonform durchgeführt.

Hier nannte Vorsitzender Kurt Heid die Renovierung der Gefrieranlage. Mit viel ehrenamtlichem Engagement - über 100 Stunden - und Unterstützung durch die Stadt konnte das Gebäude als Lager hergerichtet werden. Weitere Verschönerungen durch den Gartenbauverein im Ort waren die Aufstellung des Schwippbogens zur Adventszeit und das Schmücken des Osterbrunnens. Auch für die Pflege der Blumenkästen durch das Ehepaar Lutz dankte Heid.

Unter Leitung von Markus Stockmann wurde zügig ein neues Vorstandsteam gewählt. Brigitte Mathes wurde einstimmig zur ersten, Lothar Nürnberger zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Beide gehörten schon vorher dem Vorstand auf anderen Positionen an.

Bestätigt beziehungsweise neu gewählt wurden: Michael Vieres als Kassier, Fritz Gensler als Schriftführer, Gisela und Gerhard Grimm, Rainer Danz, Elisabeth Assmann, Steffen Schärpf, Peter Vierheilig als Beisitzer sowie Roland Hauk und Günter Zeitz als Kassenprüfer.

Die neuen Vorsitzenden Mathes und Nürnberger dankten den scheidenden Vorstandsaktiven Kurt Heid, Reimar Glückler, Roland Stadler und Ulrich Scherpf für ihr Engagement im Verein. Heid führte den Verein acht Jahre und war noch weitere vier Jahre Beisitzer. Seine praktische Mithilfe bei Festen und Veranstaltungen war sehr wertvoll. So fand die Ausstellung von antiken landwirtschaftlichen Geräten beim Gartenfest großes Interesse.

"Immer wenn wir ein Gerät oder eine Maschine gebraucht, haben, warst du zur Stelle", dankte auch die Ortsbeauftragte und 2. Bürgermeisterin Elisabeth Assmann Kurt Heid.

Reimar Glückler begleitete aktiv den Verein seit seiner Neugründung vor 30 Jahren. Hier sind vor allem die Sanierung der Kirchgaden, die Initiierung des Adventsmarktes und die Gestaltung der Schafferswiese zu nennen. Stadler und Scherpf hatten in den letzten Jahren eine Kartierung der Streuobstbäume mit anderen Vereinsmitgliedern gestartet. Nach diesem Vorbild werden jetzt auch im ganzen Landkreis Bäume erfasst.

Fritz Gensler informierte über die neue Regelung der Abrechnung des Gartenwassers im Bereich der Gärten an der Saale. Das Ablesen der einzelnen Wasseruhren und die Abrechnung mit den Stadtwerken übernimmt der Gartenbauverein.

In diesem Zusammenhang dankte 2. Bürgermeisterin und Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann für die Bereitschaft von Mitgliedern, hier Aufgaben zu übernehmen (Fritz Gensler für Installation der Wasseruhren, Michaela Schneider-Körber für das Ablesen der Wasseruhren, dem Kassier Michael Vieres für die Bereitschaft, dass die Zahlung über das Vereinskonto laufen kann). Dem neuen Vorstand wünschte sie ein glückliches Händchen und einen grünen Daumen. Der Gartenbauverein übernimmt wichtige Aufgaben bei der Dorferneuerung wie etwa die Gestaltung kleiner grüner Oasen im Ort sowie die Grünpflege von Plätzen.