Für die letzte Gemeinderatsitzung für dieses Jahr hatte man verabredet unabhängig vom Impfstatus "getestet" teilzunehmen. Bürgermeister Mario Götz bezeichnete es als geschlossene Teamleistung, die gleichzeitig für die kommenden Feiertage ein Sicherheitsgefühl vermittle.

Beschlossen wurde der Geh- und Radwegbau von Oberthulba nach Wittershausen und von Wittershausen nach Aura. Planung und Bauausführung liegen in den Händen des Straßenbauamts Schweinfurt. Straßenbegleitend entlang der ST 2290 führt die Trasse im Bereich Oberthulba-Wittershausen über den beschränkt öffentlichen Weg, der für Rad- und Fußgängerverkehr frei ist. Eine Radwegeverbindung ist hier bereits ausgeschildert, Konflikte des landwirtschaftlichen Verkehrs und des Radverkehrs seien bisher nicht festgestellt worden.

Ziel des neuen Radweges sei es unter anderem, Fußgänger und Radfahrer vor dem fließenden Verkehr der Staatsstraße zu schützen, so Bürgermeister Mario Götz. Der landwirtschaftliche Flächenverbrauch werde auf ein Minimum reduziert. Aufgrund des geringen Grunderwerbs können auch Kosten eingespart werden. Nach Abschluss der Baumaßnahme übernimmt der Markt die Baulast, sowie die damit zusammenhängenden Aufgaben.

Wie bereits in den Jahren zuvor fördert der Markt Oberthulba auch 2022 den Kreis-Caritasverband mit 0,5 Euro pro Einwohner nach der dann aktuellen Einwohnerzahl - bei einer Gegenstimme. Das Gremium sah hier die Vielzahl der sozialen Dienste. Darunter Beratung und Förderung, aber auch Betreuung und Pflege.

Dem Antrag auf Abbruch des bestehenden Wohnhauses und Errichtung einer Doppelgarage in Frankenbrunn, Steinstraße, wurde entsprochen. Das anfallende Dachflächenwasser soll über den angrenzenden "Eichlingsgraben" abgeleitet werden.

Trotz Pandemie einiges passiert

Als gute Sitte bezeichnete Bürgermeister Mario Götz den Jahresrückblick in der letzten Sitzung. Gesellschaftlich und kommunalpolitisch sei doch einiges passiert. Man habe alle 24 anberaumten Sitzungen abgehalten und auch vier von acht Bürgerversammlungen. Habe man im Frühjahr/Sommer doch einen Aufbruch gespürt, sei jetzt zum Ende des Jahres die Pandemie mit geballter Kraft zurückgekehrt.

2021 sei das Jahr der Planung gewesen. Götz erinnerte hier an die Radwege und an das Sturzflutrisikomanagement bei dem 41 Maßnahmen ausgearbeitet worden seien. Im Mittelpunkt standen auch das Bürgerhaus Frankenbrunn, naturnahe Bestattungen in Hassenbach und das Gebäude Quellenstraße 14, das nach dem Ausbau der Vermietung zugeführt werden soll.

Mit der Hochbehälter-Sanierung sei letzte Woche die teuerste Baumaßnahme des Jahres abgeschlossen worden, deren Kosten bei über einer Million Euro lagen, informierte Götz. Die Arbeiten an der Autobahnbrücke seien gut gelaufen, die damit verbundenen Einschränkungen für den Markt glimpflich und absolut verträglich gewesen.