Ziel vieler Studierenden ist es, nach Ende eines Studiums zu promovieren, ein eigentlich "normaler" Vorgang. Je nach Fachbereich fällt die Promotion in das Lebensalter zwischen Mitte und Ende der 20er Jahre. Doch wie kommt es dazu, dass ein Bewerber mit 81 Jahren die Doktorwürde anstrebt - und erhält?
Darüber weiß der frisch gebackene Dr. Winfried Leipold zu berichten, dem diese erstaunliche Leistung gelang. Er erhielt vor einigen Wochen den akademischen Grad Doktor der Philosophie (Dr. phil.) - magna cum laude (sehr gut) - für seine 200 Seiten umfassende Doktorarbeit mit dem Titel "Der deutsch-französische Krieg von 1870/71. Die Konfrontation zweier Kulturen im Spiegelbild von Zeitzeugen und Zeitzeugnissen".


Andere Perspektive

Aha, glaubt jetzt mancher, ein strategisch-taktisches Werk militärischer Prägung. Mitnichten.