Ortsvorsitzender und Stadtrat Detlef Heim ging in seinem Bericht auf die verschiedenen Aktivitäten, Neuwahlen und die digitalen Sitzungen in der Corona-Pandemie ein. Der Ortsverband ist mit 170 Mitgliedern und vier Probemitgliedern der größte im Wahlkreis.

CSU-Kreisvorsitzender Sandro Kirchner berichtete über die aktuelle Landespolitik. Er forderte mehr Respekt gegenüber Rettungskräften sowie der Polizei. "Wir müssen weiterhin in Ausbildung und Digitalisierung von Polizei und Blaulichtorganisationen sowie in Material und Gerät investieren", so der Staatssekretär.

Aus dem Kreistag berichtet Martin Wende und stellte das "Leuchtturm Projekt Schulcampus" heraus, das Maßstäbe über Landkreisgrenzen setzen werde.

Bürgermeister Armin Warmuth berichtete, dass die Pandemie weiterhin das "Tagesgeschäft" und einhergehende Ausfälle im Personal beeinflusse. Dennoch sei mit sehr hohem ehrenamtlichen Engagement die Aufnahme und die Integration von Flüchtlingen aus der Ukraine gelungen. Seit Jahren zeige sich Hammelburg solidarisch und nehme auch eine Vorreiterrolle in der Flüchtlingsaufnahme und -hilfe ein.

Die Corona- sowie die Ukrainekrise hätten auch erhebliche Auswirkungen auf die vielen Bauprojekte. Der Bürgermeister hofft, dass die großen Maßnahmen wie die Bahnhofstraße, das Bürgerhaus, die Feuerwehrhäuser in Obererthal, Gauaschach und Obereschenbach trotz der derzeitigen, schwierigen Bedingungen gut zu Ende gebracht werden können. Kostensteigerungen allerdings würden sich nicht vermeiden lassen. Dies gelte auch für die Entwicklung des Hochsteins.

Schulcampus und die Entstehung von Gewerbeflächen seien eine Riesenchance für den Schul-, Wirtschafts- und Wohnstandort Hammelburg.

Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass es gelungen sei, einen motivierten und kompetenten Klimaschutzmanager für die Stadt zu gewinnen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie Möglichkeiten der Energieeinsparung seien ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Warmuth plädierte dafür, die Bevölkerung dabei einzubinden.