Das Rätsel um die Eierwerkstatt

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Der Obst- und Gartenbauverein hat sich einen besonderen Osterschmuck ausgedacht.Foto: Christian Vorndran
Der Obst- und Gartenbauverein hat sich einen besonderen Osterschmuck ausgedacht.Foto: Christian Vorndran

Der Obst- und Gartenbauverein hat sich einen besonderen Osterschmuck ausgedacht.

Einige Wochen lang hing ein Schild mit der Aufschrift "Eierwerkstatt" an der Weihnachtskrippe. Zuletzt war diese sogar abgehängt, sodass niemand einen Blick hineinwerfen konnte. Doch was es mit all dem auf sich hat, haben nur die Initiatoren, der Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins und einige Helfer, gewusst.

Am Palmsonntag war es dann soweit: Das gut gehütete Geheimnis wurde gelüftet. Rund zwei Dutzend Kinder und viele Neugierige versammelten sich am Dorfplatz bei der "Eierwerkstatt". Helmut Hämel, Vorsitzender des Gartenbauvereins, begrüßte sie dort.

Die vielen Kinder durften zunächst das Osterbäumchen schmücken und die versteckten Eier suchen. Danach war es soweit: Der Vorhang fiel und eine Osterdekoration kam zum Vorschein. Es gab viel zu sehen: Osterhasen und Eier, die aus Holzplatten ausgesägt sind, Eier aus Beton, Frühlingsblumen in Moos gepflanzt. Ein Ei fiel besonders auf. Es war weiß und gänzlich unbemalt, obwohl alles andere kunterbunt war. Wurde es vergessen? Nein, das letzte Ei durfte ein Kind nach seinen Vorstellungen bemalen.

Welches Mädchen oder welcher Junge sich darauf freuen konnte, wurde bei einem Malwettbewerb im Feuerwehrhaus ermittelt. Bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen genossen die Erwachsenen den Nachmittag, während die Kinder Eier als Vorlage malten. Eine Jury ermittelte dann ihren Favoriten. Helmut Hämel kürte Lena (vier Jahre) zur Gewinnerin.

Sie darf in den kommenden Tagen das Ei mit ihm zusammen bemalen. Dieses wird dann zu den anderen in die "Eierwerkstatt" gestellt. Jedes Kind bekam außerdem ein Tütchen mit Osternaschereien.