Seit 1. Juni 1984 stand Fridolin Fischer den Kunden der VR-Bank Bad Kissingen eG bzw. deren Rechtsvorgänger  in und um Oberthulba mit Rat und Tat zur Seite. Zum Ende des Monats März geht der engagierte Bankkaufmann nun in den Ruhestand. "Ihr Berufsleben war immer geprägt von viel Fleiß, von Einsatz für Bank und Kunde. Sie sind ja praktisch der Erfinder des Online-Banking, also der Möglichkeit, Bankgeschäfte rund um die Uhr zu tätigen. Denn - weit vor den Begriffen online oder Digitalisierung - haben Sie das schon praktiziert. Ihr Kunde konnte kommen, wann er wollte. Termine bis ,spät in die Nacht' machten Sie möglich. Kundenwohl ging Ihnen stets über Ihr eigenes Wohl!" Mit Herzlichkeit und vor allem Dankbarkeit für fast 37 Jahre im Dienste der Genossenschaftsbank verabschiedete Vorstand Roland Knoll seinen Thulbaer Kollegen. Durch Fortbildungen habe sich Fischer über all die Jahre hinweg sein Fachwissen und seinen Sachverstand auf dem Laufenden gehalten. "Was für Sie immer selbstverständlich war, ist längst keine Selbstverständlichkeit, was für Sie ganz normal war, geht weit über das normale Maß hinaus", würdigte Knoll die Loyalität des scheidenden Mitarbeiters.

Vor Langeweile hat der agile Banker keine Angst. Auf seiner To-do-Liste stehen sein Mähdrescher, sein Bulldog und Urlaub ganz weit oben. Seine Ausbildung machte Fischer bei der damaligen Schilling-Bank in Burkardroth und absolvierte danach seinen Wehrdienst. Immer schon stand bei ihm der Kundenkontakt im Mittelpunkt, seine offene, ehrliche und herzliche Art machten es ihm leicht, mit den Kunden in Kontakt zu treten. "Die Kunden werden Sie vermissen", ist sich Filialdirektor Frank Fischer sicher. Dennoch gönnt er dem Ruheständler seine freie Zeit, die Nachfolge wurde rechtzeitig geregelt.