Im Requiem zeichnete Pfarrer Edwin Ziegler den Lebensweg von Josef Zimmermann, der am 11. März 1924 in Oerlenbach geboren wurde, nach.
Er war viele Jahre Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister. Über mehrere Amtsperioden gehörte er der Kirchenverwaltung an und setzte sich bei Neubau und späterer Generalsanierung des Pfarrzentrums ein.
Als 15-Jähriger trat er 1939 in die Feuerwehr ein und blieb ihr bis zuletzt treu.
Maßgeblich beteiligte er sich an Aufbau und Neuorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele Jahre leitete er als Kommandant die Wehr und legte den Grundstein für die heutige Stützpunktwehr. Er absolvierte Lehrgänge und Leistungsprüfungen bis zur höchsten Stufe. 50 Jahre leistete er aktiven Dienst und konnte noch im vergangenen Jahr für 75-jährige Treue geehrt werden. 1974 verlieh ihm die Wehr die Ehrenmitgliedschaft.
Dem TSV Oerlenbach schloss sich Josef Zimmermann 1945 als aktiver Fußballer an. Drei Jahre war er Spielführer, ehe eine schwere Verletzung die sportliche Karriere beendete. Dafür machte er im Spielausschuss und Vorstand weiter. Maßgeblich beteiligte er sich Anfang der 70er Jahre beim Sportheimbau und verfolgte das Geschehen im TSV bis zuletzt mit Interesse. 2005 erhielt er für 60-jährige Mitgliedschaft die Ehrennadel in Gold.

Mitarbeit im Wald

Josef Zimmermann trat 1965 dem Musikverein als förderndes Mitglied bei. Für 40-jährige Zugehörigkeit erhielt er 2005 die Vereinsnadel in Silber.
Im Jahr 1960 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Gesangvereins. 27 Jahre lang leitete Josef Zimmermann die Waldkörperschaft Wittighausen. Daneben betreute er Kassen- und Schriftwesen. Über lange Zeit arbeitete er im Wald mit und organisierte Einschlag sowie Verkauf von Wert- und Verteilung von Brennholz. In seine Amtsperiode fielen die Erstellung eines ersten Waldwirtschaftsplans und der Bau von Waldwegen für den sicheren Holztransport.