Beschwingt und kurzweilig, so wurde der Liederabend mit Waldemar Grab im Kursaal angekündigt - und das war nicht zu viel versprochen. Schon die ersten Töne waren geprägt von einer schwungvollen Leichtigkeit, die ein Gefühl von Freude und Glück vermittelte. "Ich möchte Sie da abholen, wo Sie gerade sind", lud Waldemar Grab sein Publikum ein, sich auf die Melodien und Harmonien einzulassen.

Und was für Melodien er dabei hatte. Mit Phantom der Oper und "Music of the Night" stieg er in das Programm "Tasten berühren Seelen" ein. Der Titel des Konzertes und der gleichnamigen CD führte dann auch durch den Abend. Nonstop spielte der Künstler die schönsten Melodien der Welt, die er jeweils in einen Christushymnus münden ließ. "Die meisten Melodien und Hymnen werden Sie kennen. Schwelgen Sie in Erinnerungen und lassen sie sich von den Melodien einfangen", lud Grab ein. Was folgte, war ein Bad von Melodien, getragen von einer Leichtigkeit und Freude, die die Seele zum Tanzen einlud. "Love-Story", "Oh Happy Day", "Jesus Christ Superstar", "Imagine", "Yesterday" oder "Amazing Grace" - und dann dazu passend die Christus-Hymnen "Jesu, meine Freude", "Lob meine Seel den Herrn" oder "Von guten Mächten".