"Die Anna-Rüger-Arena (benannt nach der Vermieterin) bauten wir ganz nach den Wünschen der Zuschauer um - denn unsere Fans sind unsere Kunden. Wir verlegten einen neuen Rasen (Teppichböden und Fliesen), verbesserten den Trikottausch (Beratungsräume) und konnten unsere Heimspiele in vertrauter Umgebung (trotz Umbau blieb die Zweigstelle geöffnet) austragen. Unser Platzwart (Heinz Schuhmann) leistete beste Arbeit. Im Konkurrenzkampf galt immer Fairplay. Die gelbe Karte zeigten wir der Zinspolitik, die rote den angedachten Gebühren für Automaten." Jetzt habe die Filiale ein ganz neues Ambiente.
"Bereits seit 178 Jahren sind wir Finanzdienstleister in der Region, seit 52 Jahre in Oerlenbach", erklärte Roland Friedrich. Der Umbau schaffe zeitgemäße Bedingungen und habe 130 000 Euro gekostet.

"Kaum wieder zu erkennen."

Landrat Thomas Bold und Oberbürgermeister Kay Blankenburg als Verwaltungsräte würdigten die Verbesserungen in der Zweigstelle. Bürgermeister Franz Kuhn lobte die gelungene Sanierung: "Die Sparkasse ist kaum wiederzuerkennen. Für unsere Bewohner ist sie wichtiger Dienstleister und auch Steuerzahler."
"Im Selbstbedienungsbereich sorgen Trennelemente zwischen Geldautomat, Kontoauszugsdrucker und Arbeitszone für Diskretion, wie Geschäftsstellenleiter Bernhard Feser erklärte. Im Servicebereich ersetzen jetzt zwei Gesprächsplätze die frühere Arbeitstheke, um dem Kunden näher zu sein. Zusätzlich entstand ein Beratungszimmer.
Auszahlungen in gewöhnlicher Höhe erfolgen nur noch per Automat, Einzahlungen per Zählmaschine mit Echtheitsprüfung. Ganz neu sei der Zugang zum Tresor mit Öffnung per Fingerabdruck und Personenschleuse. Sicherheit und Diskretion seien jetzt deutlich besser.
Am Donnerstag, 4. Juli ist von 8.30 bis 12 und von 14 bis 17.30 Uhr "Tag der offenen Tür".