Zu der erfreulich niedrigen Anzahl von nur 16 Einsätzen musste die Ebenhäuser Wehr im Jahr 2019 ausrücken. Darunter waren fünf Brandeinsätze, vier technische Hilfeleistungen, vier First-Responder- und drei freiwillige Einsätze, wie beispielsweise Absicherungen. Der sicherlich spektakulärste Einsatz fand im Dezember auf der Baustelle am Bahnhof in Ebenhausen statt, als es an einem Schneidbrenner zu einer Verpuffung kam und der Überlaufschlauch einer Gasflasche Feuer fing. Zur Verhinderung einer Explosion und zur Abkühlung weiterer Gasflaschen war ein insgesamt 14-stündiger Einsatz notwendig.

Zwei Personen gerettet

Bei den Einsätzen des vergangenen Jahres konnten glücklicherweise zwei Personen gerettet werden, und kein Feuerwehrkamerad wurde bei seinem freiwilligen Einsatz verletzt. So lautete die Bilanz, die bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen am Dreikönigstag von Kommandant Tobias Keßler gezogen wurde. Gerade die First-Responder-Gruppe leistet - meist im Stillen - sehr gute Arbeit für die Ortsbevölkerung und kam im letzten Jahr mehrmals zum Einsatz.

Bei den Berichten des Kommandanten, der Schriftführerin und der Jugendwartin wurde die Arbeit, die in der Ebenhäuser Wehr geleistet wird, ausführlich erläutert: In Ebenhausen versehen 45 aktive Feuerwehrleute und sechs Jugendfeuerwehrleute ihren Dienst. Erwähnenswert ist, dass von den drei Zugängen bei den Aktiven alle weiblich und alle drei fertig ausgebildete Feuerwehrleute sind. Neben den oben schon erwähnten 16 Einsätzen widmeten sich die Floriansjünger auch einer ganzen Anzahl von Übungen. Und so kamen die Feuerwehrkameraden durch die Übungen der Aktiven, der Jugend und bei Spezial-Übungen auf die stolze Zahl von 39 Übungen.