Seit vielen Jahrzehnten organisiert die Metzgerinnung Bad Kissingen die überbetriebliche Unterweisung für ihren Nachwuchs im Bereich der Metzger und der Fachverkäuferinnen. Auch diesmal standen die Unterrichtsräum der Berufsschule zur Verfügung.

Von Montag bis Freitag hatten die Verantwortlichen ein abwechslungsreiches Programm für die angehenden neun Metzger und drei Fachverkäuferinnen erarbeitet, das vor allem auf die anstehenden Prüfungen
vorbereitet und dabei einen Blick über den betrieblichen Tellerrand hinaus vermittelt. Wie üblich sind die Referenten Praktiker aus der hiesigen Innung: Neben Obermeister Robert Schmitt waren Katharina Leber, Astrid Schmitt, Tanja Schmitt und Matthias Grom aktiv.

Auf dem Wochenplan standen u. a. Unfallverhütung und Hygienemaßnahmen, das fachgerechte Zerlegen von Schweine- und Rindfleisch sowie das verwendungsorientierte Zubereiten der Fleischstücke für die Ladentheke. Die Ladentheke stand auch an den anderen Tagen im Mittelpunkt der Ausbildung. So wurden Fleischspezialitäten wie gefüllter Braten oder Rouladen ebenso produziert wie Feinkostsalate und verschiedene Wurstsorten. Für das Auge wurden Wurst- und Schinkenplatten hergestellt, die als "Pflichtaufgabe" der Prüfung zählen. Auch wurde die "Kür-Platte" geprobt, die als freie Aufgabe der Abschlussprüfung zählt.