Wie schmeckt die Rhön? Wie klingt die Rhön? Was kann man alles hier unternehmen? Um diese Fragen zu beantworten, muss man erst einmal richtig tief Luft holen: Schließlich ist die Auswahl an Produkten, die in der Region hergestellt werden, riesig. Ebenso vielfältig klingt es in der Rhön. Und es gibt unendlich viele Freizeit-Möglichkeiten hierzulande. Ausruhen, Wandern, Radfahren, Spaß und Action - in der Rhön ist alles möglich. Wo genau, das erfährt man gebündelt am 23. September zwischen 10 Uhr und 17 Uhr im Biosphärenzentrum Haus der Schwarzen Berge in Oberbach beim "Tag der Regionen".

Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Aktionstag, der in allen Regionen Deutschlands rund um das Erntedankfest ausgerichtet wird, um die Stärken der Regionen zu präsentieren. "In dem mehrwöchigen Aktionszeitraum soll in Hunderten von Projekten, Veranstaltungen, Festen, Ausflügen, Märkten und anderen Events sichtbar werden, wer hier in Deutschland einen Beitrag dazu leistet, regionale Wirtschaftskreisläufe zu erhalten", schreiben die Gründer auf ihrer Internetseite.

Initiative stärkt regionale Wirtschaft

Die Initiative wurde 1999 in Bayern und Nordrhein-Westfalen gestartet. Damals richteten die beiden Vereine "Artenreiches Land - Lebenswerte Stadt" im fränkischen Feuchtwangen und die Bürgerinitiative "Lebenswertes Bördeland und Diemeltal" im ostwestfälischen Borgentreich zwei landesweite Koordinationsstellen ein. Etwa 180 Veranstaltungen gab es im ersten Aktionsjahr am "Tag der Regionen". 2017 waren es bereits 1024. "Die Aktionen wollen den Menschen vermitteln, dass es Spaß machen kann, regional, sozial und umweltbewusst zu wirtschaften beziehungsweise zu handeln und wie nachhaltig es ist, mit bewussten (Kauf-) Entscheidungen Regionalkultur zu unterstützen", heißt es dazu weiter.