Sie redet nicht gern, schon gar nicht über sich selbst. Schwester Melanie lebte seit Oktober 1982 auf dem Volkersberg. Nun wird sie - zusammen mit Schwester Marie-Christopher, die alle nur "Chris" nennen - verabschiedet. Mit der feierlichen Zeremonie an diesem Sonntag, 15. Dezember, um 10.30 Uhr in der Wallfahrtskirche endet das fast 100-jährige Engagement der Missionsdominikanerinnen auf dem Volkersberg.

"Die Schwesterngemeinschaft der Missionsdominikanerinnen haben das Leben und Wirken auf dem Volkersberg stets wesentlich geprägt", sagt Klaus Hofmann, Rektor von Haus Volkersberg. Dabei brachten sich die Schwestern in den unterschiedlichsten Bereichen ein, vor allem aber waren sie in der Bildungsarbeit, Verwaltung und Hauswirtschaft aktiv. Die Schwestern hätten allein durch ihre Gegenwart und sichtbare Präsenz Menschen aller Generationen angesprochen und ihrem persönlichen Glauben in Kontakt gebracht, führt Hofmann weiter aus.