Auf positive Resonanz stieß der Vorschlag, den linken Teil des Weihers mit Betonplatten abzudecken, ein gutes Drittel der Wasserfläche. Laut Bürgermeister Alexander Schneider kostet die sechs Meter breite und 7,5 Meter lange Abdeckung rund 5000 Euro.

Landschaftsplaner beauftragen

Favorisiert wurde nun ein Industriezaun mit Edelstahlhandlauf, der den Blick in die Anlage erlaubt. Der vorhandene Solarsprenger läuft nur mit direkter Sonneneinstrahlung und soll durch einen stärkeren ersetzt werden. Auch der Vorschlag von Gemeinderat Florian Heck, eine dezente Beleuchtung zu integrieren, stieß auf Zustimmung. 3. Bürgermeister Ralf Regus schlug vor, einen Landschaftsplaner zu beauftragen, eine Skizze anzufertigen. So könne man sich besser vorstellen, wie der Löschweiher künftig aussehen wird.

Die Anregung des Amt für ländliche Entwicklung (ALE) aus der Ortsbegehung in der vergangenen Woche stieß nicht auf Zustimmung. Und zwar lautete der Vorschlag, den Löschweiher auf die Wiese unterhalb zu verlegen. Diese Wiese gehört der Gemeinde nicht, und zudem wäre dies mit viel höheren Kosten verbunden. Die Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung durchzuführen, wie Gemeinderätin Monika Bienmüller anregte, dauere zu lange, sagte Bürgermeister Alexander Schneider. Die Gemeinde sei zwar im Verfahren, jedoch noch nicht im Förderverfahren. Vielleicht könnten trotzdem Fördergelder beantragt werden, hieß es. Das Vermögen des aufgelösten Obst- und Gartenbauvereins Platz wird für die Verschönerung des Löschweihers verwendet und bleibt somit im Ort.

Zwei neue Feldgeschworene

Philipp Schneider und Heiko Heinle sind die neuen Feldgeschworenen in der Marktgemeinde Geroda. In der Sitzung vereidigte Bürgermeister Alexander Schneider die beiden Neuen und dankte ihnen für die Übernahme des Amtes.

Einstimmig beschloss das Gremium, die gemeinsame Forderung des Kreises und Gemeinden, keine weiteren Stromtrassen (Fulda-Main-Leitung P43) durch den Landkreis zu unterstützen (Fulda-Main-Leitung P43).

Im Rahmen der Dorferneuerung wünscht das Amt für ländliche Entwicklung ein Konzept darüber, was mit verschiedenen Grundstücken geschehen soll. Den Räten soll jetzt ein Lageplan zugeschickt werden, damit sie sich mit dem Thema beschäftigen können.

Nur ein gutes Drittel der Verkehrsteilnehmer hält sich am Platzer Berg an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Das ergab die Auswertung der Testmessung aus den vergangenen Wochen. Neun Prozent erhielten ein Bußgeld. Ob es sich überhaupt lohnt, eine Verkehrsüberwachungsgesellschaft zu beauftragen, muss noch berechnet werden. Deshalb werden zunächst noch weitere Testmessungen an verschiedenen Stellen durchgeführt werden, hieß es. Auch soll bis spätestens nach der Sommerpause das gesamte Gemeindegebiet mit entsprechenden Schildern versorgt werden.

Festgelegt wurden am Abend die Standorte der amtlichen Aushangkästen. Für Platz ist es an der Bushaltestelle in der Marktstraße, in Geroda am Rathaus. Dort können auch die örtlichen Vereine ihre Mitteilungen aushängen.

Giftiges Jakobskraut

Gemeinderat Holger Knauer machte aufmerksam, dass zwischen Geroda und Platz das Jakobskreuzkraut wachse, das für Mensch und Tier giftig ist. Um eine Verbreitung zu vermeiden, sollte es schnellstens vernichtet werden.

Bürgermeister Schneider gab am Abend die Termine für die Arbeitsgruppen zur Dorferneuerung in Geroda und Platz bekannt. Die vier Gruppen treffen sich am Donnerstag, 10. September, um 19.30 Uhr: Schaffen von Wohnraum (im Feuerwehrhaus Geroda), Tourismus/Öffentlichkeitsdarstellung (im Schützenhaus Geroda), Bürgerhaus/Dorfgemeinschaftshaus (im Bürgerhaus Geroda), Gewerbeentwicklung (im Gemeindehaus Platz). Alle Bürger sind von der Gemeinde eingeladen, in den Arbeitsgruppen mitzuarbeiten.