Es ist nicht mehr lange hin zur 675-Jahr-Feier der Marktgemeinde Geroda. Zumindest für den Ortsteil Geroda, der bereits heuer vom 18. bis 20. Juli das Jubiläum feiert. Die Plätzerer haben noch über ein Jahr Zeit. Denn das Marktfest - der Name wurde laut Ralf Regus gewählt, um das Marktrecht hervorzuheben - wird erst am 18. und 19. September nächsten Jahres stattfinden.

Nun hatten die Festorganisatoren der beiden Ortschaften eingeladen, um den Bürgern eine Zwischenbilanz der Planungen zu präsentieren. Das Interesse der Geröder und Plätzerer war groß, rund ein Zehntel der Einwohner waren der Einladung ins Gerodaer Bürgerhaus gefolgt.

Bürgermeister Alexander Schneider sagte zusammenfassend, dass in den vergangenen vier Jahren bereits ein kleines Netzwerk aufgebaut wurde, um das Fest zu organisieren. Es müsse jedoch noch vergrößert werden. Dem großen Engagement der Bürger und dem "tollen Team" dankte Schneider.

Philipp Wirth und Johannes Wirth stellten für Geroda die Örtlichkeiten für das Festtreiben vor. So ist der Hauptfestplatz am Stöckle, im Bürgerhaus ist eine Ausstellung geplant. Am Kindergarten wird es Attraktionen "rund ums Kind" geben, eine Dorfbühne wird beim Griechen aufgebaut und eine Cocktailbar mit "Dorfstrand" soll am Bach eingerichtet werden. Einbezogen sind auch die Kirche mit Konzerten, die örtlichen Unternehmen sowie Grundstücke von Privatleuten.

Weil die Ortsdurchfahrt während des Festes gesperrt ist, werden Parkmöglichkeiten an den Ortseingängen geschaffen. Festgelegt sind diese bereits von Bad Brückenau und Singenrain kommend. Weiter gingen Philipp Wirth und Johannes Wirth auf die musikalischen Highlights, Speisen und andere Angebote ein. "Wir haben schon Einiges", sagten sie, "aber es gibt noch viel Platz für weitere Ideen und Anregungen".

Ralf Regus gab einen kurzen Überblick über den Fortschritt der Planungen in Platz. Demnach wird das Festareal beim Jugendzentrum sein, eine Gewölbekeller-Bar im Rathaus und die Marktstände im Bereich der Wilhelm-Blümel-Straße und Marktstraße aufgestellt werden.

Wichtigster Punkt für die Organisatoren war die Helferliste, die am Abend bereits bestückt werden konnte. Geroda und Platz sind eine Gemeinde. Deshalb werden die Feste Hand in Hand gefeiert werden. Denn ohne gegenseitige Hilfe wäre diese Aufgabe nicht zu stemmen.

"Wir sind nach außen die Gemeinde, die immer aktiv ist. Und das soll auch so bleiben." Der Wunsch des Bürgermeisters sollte kein Problem sein. Denn Geröder und Plätzerer zeigten reges Interesse und Engagement.

Der Umwelt zuliebe werden keine Flyer in Umlauf gebracht. Die Werbung soll lediglich über Internet, Presse und Plakate erfolgen.