Drei Instrumente, drei Nationalitäten, drei junge Musikerinnen - Querflöte, Violoncello und Klavier verschmelzen zu einem Klangmosaik. Die Rede ist von der Flötistin Elisabeth Nilsson aus Schweden, der deutschen Violoncellistin Josephine Bastian und der aus Russland stammenden Pianistin Katerina Moskaleva, die am Samstag, 23. Februar, ihr Debüt im Rahmen des "Hochschulpodiums" in Bad Brückenau geben. Das Konzert im Kuppelsaal des Dorint Resort & Spa beginnt um 20 Uhr.

Die jungen Frauen verzaubern die Zuhörer mit ihrem tiefen Sinn für Musik und einer natürlichen Offenheit. Sie nennen sich "MOSAIK trio", studieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und konzertieren seit über zwei Jahren in Deutschland und in Schweden. Regelmäßig sind sie zu Gast unter anderem bei den Konzertreihen "Neue Musik Nacht" in Frankfurt am Main und "Musik på Bosjökloster" in Höör.

Deutsche Romantik ist angesagt

Der Programmschwerpunkt ist die deutsche Romantik. Mit dem 1840 in Leipzig entstandenen Trio Nr. 1 d-Moll op. 49 von Felix Mendelssohn wird das Konzert eröffnet. Als eine Art Reverenz an das Heimatland der Pianistin Katerina Moskaleva lässt sich Johann Nepomuk Hummels Komposition Adagio, Variationen und Rondo über ein russisches Thema op. 78 interpretieren. Der zentrale Satz im Trio g-Moll op. 63 von Carl Maria von Weber ist das Adagio - ein Variationensatz über das Lied "Schäfers Klage". Eine Ausnahme, die die Regel bestätigt, ist in der Konzertdramaturgie das Stück "Par un clair matin" aus "Trois aquarelles" des französischen Flötisten, Komponisten und Musikpädagogen Philipp Gaubert. Sein kompositorisches Werk wurde stilistisch hauptsächlich von Gabriel Fauré beeinflusst.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.