Im Berichtsmonat November waren 7132 Menschen arbeitslos, heißt es im Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Schweinfurt. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Oktober um 50 Personen (0,7 Prozent) weiter leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 2,9 Prozent.

Im Landkreis waren im November 1621 Menschen arbeitslos (2,8 Prozent). "Auch, wenn die vierte Welle der Corona-Pandemie sich derzeit rasch ausbreitet, so sind deren Auswirkungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt im November noch nicht spürbar. Der auslaufende Herbstaufschwung hatte nochmals zu einem guten Ergebnis auf dem Arbeitsmarkt in der Region Main-Rhön geführt. Unsere Region profitierte im November von einer noch regen Nachfrage nach Arbeitskräften, während die Inanspruchnahme von Kurzarbeit weiter gesunken ist", erläutert Thomas Stelzer, der Leiter der Agentur für Arbeit Schweinfurt.

Fast nur positive Tendenzen

Fast alle von der Statistik ausgewiesenen Personengruppen konnten von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt im Vergleich zum Vormonat profitieren. So sank vor allem die Zahl der Arbeitslosen bei den Jüngeren (15 bis 25 Jahre) um 59 Menschen (-11,0 Prozent).

Von der aktuellen Erholung am regionalen Arbeitsmarkt profitierten auch die Langzeitarbeitslosen. Im Vergleich zum Oktober nahm die Gruppe um 41 Personen (-1,6 Prozent) ab. Lediglich die Gruppe ab 50 Jahren nahm um 38 Personen (+1,1 Prozent) zu.

Stand von Noember 2019

Im November meldeten sich 598 Menschen in die Erwerbstätigkeit ab, 724 Personen meldeten sich arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahr sind, mit einem Minus von 1388 Personen (- 16,3 Prozent), deutlich weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Der November 2020 (8520 Arbeitslose, 3,4 Prozent) war auch noch stark von der Corona-Krise geprägt. Die aktuelle Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent war bereits vor Beginn der Pandemie im November 2019 erreicht worden. Vor der Krise lag die November-Arbeitslosenquote zuletzt im Jahr 2016 mit 3,3 Prozent höher.