Weil auch die Entwicklung der kulturellen Identität zu den Zielen der Allianz Kissinger Bogen gehört,

hatte Allianz-Managerin Stephanie Kunder einen Film angeregt, der die Besonderheiten der vier Gemeinden präsentieren sollte. Damit hatte sie Bürgermeister und Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden Bad Bocklet, Burkardroth, Oberthulba und Nüdlingen überzeugt. Mit dem jungen Kissinger Joschua Reiher hatte sie einen Filmemacher mit Bezug zur Region gefunden, der die Vorrhön mit eindrucksvollen Bildern von Natur, Landschaft, Bauwerken und Traditionen in Szene setzte.

Rhönkäppchen ist eine Identitätsstiftende Symbolfigur für die Rhön, die schon als Theaterstück auf sich aufmerksam gemacht hatte. Als aufgewecktes Schulmädchen nimmt sie die Zuschauer mit auf ihrem Streifzug durch grüne Felder, wogende Buchenwälder und romantische Waldwege. Verträumt reimt sie: "Ich durchstreifte weite Täler in der wunderschönen Rhön, ohne Kilometerzähler, allen Wetters, auch bei Föhn".

Sie balanciert auf Kieselsteinen durch quirlige Bäche, begegnet einem Schäfer, schaut auf den Kurpark in Bad Bocklet, erinnert in Frauenroth an die Schleiersage zur Gründung des Klosters, lässt sich vom Traktor mitnehmen und landet schließlich in der Stube des geheimnisumwitterten Jagdhauses Hermannsruh bei Stralsbach. Rund um den urigen Tisch eine sympathische Gesellschaft aller Altersschichten, echten Charakterköpfen aus der Region, darauf eine einladende Brotzeit mit heimischen Spezialitäten. Da wäre man gerne Gast.

Die Premiere des Films konnte pandemiebedingt nicht im Kino, sondern nur per Videokonferenz verfolgt werden, aber Allianz Managerin Stephanie Kunder hatte den Mitwirkenden eine große Tüte Popcorn samt Cola nach Hause gebracht. Gemeinsames Kinofeeling also zuhause auf dem Sessel vor dem Fernseher. Auch sehr sympathisch.

Der Film und das Making-Off dazu sind auf der Homepage der Allianz Kissinger Bogen abrufbar.