Erneut haben Betrüger mit einer dreisten Masche einem hohen Geldbetrag erbeutet. Wie die Polizeiinspektion Aschaffenburg mitteilt, haben sich die Geschädigten von Betrügern austricksen lassen. Am Dienstagabend, zwischen 20 Uhr und 22 Uhr, sowie am Mittwochmorgen, gegen 11 Uhr, gaben sich unbekannte Täter schriftlich als Sohn, beziehungsweise als Tochter aus und baten die Eltern um eine große Summe Geld. 

Die Masche bestand daraus, dass die beiden Geschädigten im Alter von 54 und 65 Jahren aus dem Aschaffenburger Raum eine WhatsApp-Nachricht erhielten. In dieser schrieben die Täter, dass sie die Kinder seien und gaben an, dass das alte Handy defekt sei. So wurde die neue, fremde Rufnummer begründet. Im Anschluss baten die Täter um die Überweisung eines vierstelligen Geldbetrages. Leider wurden in einem Fall dem „falschen Kind“ mehrere tausend Euro überwiesen.

Die Betrüger nutzen die Gutgläubigkeit der Opfer aus

Erst im Nachgang, als mit den echten Kindern Kontakt aufgenommen wurde, fiel die Täuschung und der Betrug auf.

Bis dato sind der Polizeiinspektion Aschaffenburg nur die beiden Fälle der neuen Betrugsmasche bekannt. Die folgenden Recherchen und die Sachbearbeitung übernimmt die Aschaffenburger Ermittlungsgruppe. Erst vor kurzem kam es bei Roth zu einem ähnlichen Vorfall.