Die Polizei will einen Autofahrer auf der A3 im Kreis Aschaffenburg kontrollieren. Der Fahrer denkt jedoch gar nicht daran anzuhalten und gibt ordentlich Gas.
Zwei Menschen sind bei einem Unfall schwer verletzt worden, den ein Fahrer bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle verursacht hat. Der 29-Jährige war am Donnerstagabend (5. Februar 2026) gegen 19.40 Uhr auf der A3 in Richtung Nürnberg unterwegs und sollte auf Höhe der Anschlussstelle Weibersbrunn von einer Streife kontrolliert werden, teilte die Polizei mit. Demnach sei er zunächst von der Autobahn abgefahren, habe seinen Wagen jedoch nicht angehalten und sei sofort in Richtung Frankfurt mit hoher Geschwindigkeit vor der Streife geflüchtet.
Als der 29-Jährige die A3 rund 13 Kilometer weiter an der Ausfahrt auf Höhe Hösbach verlassen wollte, habe er aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit der Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren. Er sei zunächst über die Leitplanke gefahren und anschließend auf der Gegenfahrbahn mit dem Wagen eines 46-Jährigen kollidiert, sagte ein Polizeisprecher. Dieser sei laut Bericht in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und hätte von der Feuerwehr befreit werden müssen.
Flucht vor Polizei auf A3 im Kreis Aschaffenburg - jetzt wird gegen ihn ermittelt
Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt und nach einer ersten Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge entstanden an ihren Autos wirtschaftliche Totalschäden. Ein Gutachter wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen und soll die Hintergründe des Unfalls klären.
Der 29-Jährige wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen saß er unter Drogeneinfluss am Steuer. Er haben nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Kokain gestanden. Die Beamten stellten außerdem fest, dass die an dem Auto montierten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.
Im Krankenhaus wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 29-Jährigen wird nun ermittelt – wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens infolge der hohen Geschwindigkeiten bei seiner Flucht, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung. ami/mit dpa
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