Toter nach Streit in Franken: Zwei Beteiligte in Lebensgefahr

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Lebensgefährlich Verletzte und Toter bei Einsatz von Spezialkräften in Aschaffenburg
Polizisten sind in der Aschaffenburger Haidstraße im Einsatz. Bei einem Streit sind dort zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Der Tatverdächtige wurde von Spezialkräften tot aufgefunden.
Lebensgefährlich Verletzte und Toter bei Einsatz von Spezialkräften in Aschaffenburg
NEWS5 / Pascal Höfig (NEWS5)
Lebensgefährlich Verletzte und Toter bei Einsatz von Spezialkräften in Aschaffenburg
Polizisten sind in der Aschaffenburger Haidstraße im Einsatz. Bei einem Streit sind dort zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Der Tatverdächtige wurde von Spezialkräften tot aufgefunden.
Lebensgefährlich Verletzte und Toter bei Einsatz von Spezialkräften in Aschaffenburg
NEWS5 / Pascal Höfig (NEWS5)

Ein Streit in Aschaffenburg endet für zwei Beteiligte im Krankenhaus. Sie müssen operiert werden. In der Wohnung finden Einsatzkräfte zudem die Leiche eines 55-Jährigen.

Bei einem Streit in Aschaffenburg sind zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Der Verdächtige sei wenig später tot von Spezialkräften gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Demnach hätte eine Anwohnerin am Montagmorgen (8. Juni 2026) gegen 8.40 Uhr eine lautstarke Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in der Haidstraße gemeldet. 

Ermittler fanden vor Ort die Schwerverletzte und einen schwer verletzten 44-Jährigen vor dem Wohnhaus liegend. Sie sollen Stichwunden erlitten haben und wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo sie operiert wurden. Wie genau sie verletzt wurden, war zunächst unklar.

Tödliche Auseinandersetzung in Aschaffenburg - in diesem Verhältnis stehen die Beteiligten

Bei den Ermittlungen erhärtete sich laut Polizei der Tatverdacht gegen den Mann der schwer verletzten 42-Jährigen. Dieser lebte von ihr getrennt und soll die Frau sowie ihren neuen Lebensgefährten verletzt haben. Da zunächst unklar war, ob sich der Tatverdächtige noch in der Wohnung befand oder geflüchtet war, wurden Spezialkräfte zu dem Mehrfamilienhaus alarmiert und eine Fahndung gestartet, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam.

In der Wohnung fanden die Spezialkräfte schließlich den toten 55-Jährigen. Die Ermittler gehen von Suizid aus. Ersten Erkenntnissen zufolge gehen die Behörden von versuchtem Totschlag in zwei Fällen aus. Die Ermittlungen laufen.

Hinweis der Redaktion: Wir berichten für gewöhnlich nicht über Selbstmorde. Eine Ausnahme bilden Fälle von großem öffentlichen Interesse. Bei der Telefonseelsorge erreichst du unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Hilfe in schwierigen, möglicherweise ausweglos erscheinenden Situationen. Innerhalb von Bayern kannst du dich alternativ unter der 0800-6553000 beim Netzwerk Krisendienste Bayern melden. Dort bekommst du rund um die Uhr qualifizierte Hilfe in psychischen Krisen und Notfällen. Unter www.frnd.de ("Freunde fürs Leben") findest du zudem weitere Informationen und Hilfsangebote.