Ein Verkehrsunfall hat auf der A3 eine stundenlange Vollsperrung ausgelöst. Drei Personen wurden bei dem Zusammenstoß am Donnerstagvormittag (17. November 2022) im Kreis Aschaffenburg zum Teil schwer verletzt. Die Polizei nahm anschließend einen Vierbeiner bei sich auf, der ebenfalls in einem der Fahrzeuge gesessen hatte.

Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge war ein 63-Jähriger gegen 9.30 Uhr mit seinem Auto auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Auf der regennassen Fahrbahn verlor er aufgrund seiner nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt.

Schwerer Unfall auf A3: Rettungshubschrauber im Einsatz

Er stieß daraufhin mit einem anderen Wagen zusammen, der auf der mittleren Fahrspur fuhr, und kam anschließend nach rechts von der Straße ab. Er überschlug sich mehrmals und kam schließlich auf dem Grünstreifen neben der Autobahn zum Stehen. Der 63-Jährige konnte von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Er musste nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt mit dem Rettungshubschrauber in ein naheliegendes Krankenhaus geflogen werden.

Ehepaar hat Hund mit im Auto: Polizei kümmert sich

Die beiden Insassen des anderen Wagens, 60 und 54 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen und mussten ebenfalls zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Der Hund des Ehepaars, der sich ebenfalls im Fahrzeug befand, wurde von einer Streife zur Dienststelle der Verkehrspolizei gebracht und wartete dort auf seine Besitzer. "Diese konnten glücklicherweise kurze Zeit später das Krankenhaus verlassen und ihren Hund auf der Dienststelle wieder in die Arme schließen", meldet das Präsidium.

Auf der A3 entstanden durch den Verkehrsunfall großflächige Fahrbahnverschmutzungen, die bis 13 Uhr von der Autobahnmeisterei beseitigt wurden. Dies führt zu einer Vollsperrung der Autobahn sowie erheblichen Verkehrsbehinderungen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 45.000 Euro. Die Polizei wurde während der Unfallaufnahme durch die örtlichen Feuerwehren aus Waldaschaff und Weibersbrunn unterstützt.

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Vorschaubild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa; Polizei Unterfranken; Collage: inFranken.de