Das Orkantief „Nadja“ ist gerade erst vorübergezogen, da kommt es erneut zu starken und plötzlichen Wetterveränderungen. Wie die Polizeiinspektion Ansbach mitteilt, kam es dadurch am Montag (31.01.2022) zu mehreren Unfällen mit einer Schadensbilanz von circa 52.000 Euro. Mit einem ist sich die Polizei darüber hinaus sicher: Viele Autofahrer waren und sind nicht auf die plötzlichen Wetterveränderungen vorbereitet. 

Gegen 08.50 Uhr geriet auf der A7 bei Schnellendorf ein 48-Jähriger zwischen dem Autobahnkreuz „Feuchtwangen/Crailsheim“ und der Anschlussstelle „Feuchtwangen-West“ mit einem Sportwagen von der Fahrbahn ab. Der Fahrer versuchte trotzt Schneefall einen Lkw zu überholen, dabei geriet dieser jedoch ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dank des Sicherheitsgurtes wurden größere Verletzungen glücklicherweise verhindert, dennoch entstand ein Sachschaden von circa 21.000 Euro. 

Unfälle auf der A6 und A7: Mehrere Autofahrer verlieren Kontrolle

Bei der Anschlussstelle „Ansbach“  prallte eine 71-Jährige mit ihrem Fahrzeug bei einem Fahrstreifenwechsel in die Leitplanke eines Baustellenbereiches. Die Fahrerin blieb unverletzt, doch der Oldtimer, den sie fuhr, nahm erheblichen Schaden. Die Polizei teilt darüber hinaus mit, dass die Frau mit mittlerweile 15 Jahren alten Sommerzeiten unterwegs war. Freiwillige Feuerwehren aus Burgoberbach und Ansbach waren ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und bei der Bergung der Fahrerin zu helfen. Der Sachschaden des Fahrzeuges belief sich auf circa 4000 Euro.

In Feuchtwangen kam es auf der A6 zu einem weiteren überaus gefährlichen Unfall. In der Nacht zum Dienstag, etwa gegen Mitternacht, geriet ein 43-Jähriger mit seinem Wagen aufgrund von Schneematsch und Glätte ins Schleudern. Kurz darauf krachte dieser in eine Betonschutzwand.  Der Wagen wurde durch die enorme Wucht wie über eine Rampe über die Betonschutzwand hinfort katapultiert und rammte noch ein Hinweisschild, ehe er völlig demoliert zum Stehen kam. Der Fahrer blieb trotz seiner unfreiwilligen „Stunt-Einlage“ und dank des angelegten Sicherheitsgurtes unverletzt. Der Sachschaden des Fahrzeuges wird auf circa 21.000 Euro geschätzt.