Bei Wörnitz kam es bei der Autobahnabfahrt zur A7 zu einem tragischen Verkehrsunfall. Ein 28-Jähriger verlor bei einem gescheiterten Überholvorgang sein Leben - seine 17-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Laut eines ersten Gutachtens sollen beide nicht angeschnallt gewesen sein.
- Tödlicher Unfall im Kreis Ansbach
- Autofahrer (28) kollidiert mit Lkw-Anhänger nach Überholvorgang
- 28-Jähriger stirbt, Beifahrerin ist lebensgefährlich verletzt
- Beide waren nicht angeschnallt
Tödlicher Verkehrsunfall im Kreis Ansbach: Am Sonntagabend (23. August 2021) kam es gegen 21.30 Uhr auf der Staatsstraße 2419 bei Wörnitz zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 28-Jähriger Mann verlor bei dem Unfall sein Leben. Seine 17-jährige Begleiterin hat schwere Verletzungen erlitten, wie die Polizei Feuchtwangen mitteilt.
Tödlicher Unfall bei Wörnitz: 28-Jähriger stirbt nach Überholvorgang - er und seine Beifahrerin waren nicht angeschnallt
Ein 67-jähriger Mann war mit seinem Lkw mit Anhänger auf der A7 von Ulm in Fahrtrichtung Wörnitz unterwegs und wollte an der Autobahnabfahrt Wörnitz auf die Staatsstraße 2419 nach links in Richtung Wörnitz abbiegen. Während der Lkw seinen Abbiegevorgang vollzog war zeitgleich ein 28-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Staatsstraße 2419 in Richtung Rothenburg unterwegs. Im Auto des 28-jährigen Mannes befand sich noch eine 17-jährige Beifahrerin.
Nach ersten Erkenntnisse überholte der junge Mann auf der Staatsstraße einen Lkw welcher auf A7 nach Würzburg in Fahrtrichtung rechts abbiegen wolle. Kurz nach Beendigung dieses Überholvorgangs kollidierte der 28-jährige Mann mit seinem Auto mit dem Anhänger des 67-jährigen Mannes, welcher von der Autobahn auf die Staatsstraße einfuhr.
Aufgrund des Verkehrsunfalls wurden sowohl der Fahrer als auch die Beifahrerin des Pkw mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer des Lkw mit Anhänger blieb unverletzt. Zwischenzeitlich verstarb der 28-jährige Fahrer des Pkw im Krankenhaus. Die 17-jährige Beifahrerin ist nach bisherigen Informationen außer Lebensgefahr, hat jedoch schwerwiegende Verletzungen erlitten.
Der verursachte Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.
Insassen des verunglückten Autos waren nicht angeschnallt - wichtige Zeugin gesucht
Durch den zuständigen Staatsanwalt wurde zur Ermittlung des Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Gutachters angeordnet. Nach den ersten Erkenntnissen vor Ort sollen laut des Gutachters beide Insassen des Autos nicht angeschnallt gewesen sein.
Der Pkw sowie der Lkw-Anhänger wurden durch die Staatsanwaltschaft vorerst sichergestellt. Nach Abschluss der Ermittlungen vor Ort und Bergung der Fahrzeuge konnte die Sperrung der Fahrbahn gegen 04:30 Uhr am 24.08.2021 wieder aufgehoben werden.