SEK-Einsatz: Mann bedroht Rettungsdienst - den er selbst gerufen hat

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Das SEK beteiligte sich an der Wohnungsdurchsuchung, weil der Bewohner verdächtigt wurde, eine Schusswaffe zu besitzen.
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NEWS5 / Merzbach (NEWS5) Symbolbild

Im Landkreis Ansbach ist es zu einem SEK-Einsatz gekommen. Ein 66-Jähriger rief zunächst den Rettungsdienst zu sich und bedrohte dann die Sanitäter.

  • Landkreis Ansbach: SEK-Einsatz in Wassertrüdingen 
  • Mann (66) ruft zuerst den Rettungsdienst und bedroht dann Sanitäter
  • Er besitzt mehrere Schusswaffen

Am Donnerstagabend (2. Dezember 2021) ist es in Wassertrüdingen (Landkreis Ansbach) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Neben mehreren Polizeiinspektionen und der Feuerwehr war das SEK vor Ort, berichtet das Polizeipräsidium Mittelfranken. 

SEK-Einsatz im Landkreis Ansbach: Verhalten des Mannes "nicht einschätzbar"  

Der 66-Jährige hatte laut Polizeiangaben gegen 16 Uhr den Rettungsdienst gerufen und angegeben, dass es ihm nicht gut gehe. Nachdem die Sanitäter an dem Einfamilienhaus angekommen waren, kam es aus unbekannten Gründen zum Streit.

Die Sanitäter verließen daraufhin das Haus und holten sich Unterstützung von der örtlichen Feuerwehr. Als der Rettungsdienst zurückkehrte, stieß der 66-Jährige wieder Bedrohungen aus. Daraufhin zogen sich der Rettungsdienst und die Feuerwehr erneut zurück. Weil das Verhalten des Mannes "nicht einschätzbar" war und er legal mehrere Schusswaffen besitzt, wurde das Spezialeinsatzkommando und die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Mittelfranken hinzugezogen, so die Polizei.

Der Verhandlungsgruppe rief den Mann per Telefon an und überzeugte ihn, aus seinem Haus auf die Straße zu kommen. Hier empfingen ihn schließlich Polizeibeamte. Der 66-Jährige wurde daraufhin zu den Hintergründen seines Verhaltens befragt.

In den Einsatz unter der Führung der Polizeiinspektion Dinkelsbühl waren außerdem Kräfte der Polizeiinspektionen Feuchtwangen und Ansbach, des Unterstützungskommandos Mittelfranken eingebunden.