• Würzburg bietet seinen Gästen zahlreiche kulturell-historische Sehenswürdigkeiten
  • Beeindruckende Bauwerke mit imposanter Architektur beeindrucken jährlich circa 500.000 Touristen 
  • Dom St. Kilian, Käpelle, Residenz, Alte Mainbrücke und mehr - das sind Würzburgs Top 10-Highlights

Direkt am Main und idyllisch zwischen Weinbergen liegt die Studentenstadt Würzburg. Neben einer langen, bewegten Geschichte und gutem Wein hat Würzburg auch viele Sehenswürdigkeiten, Kultur und beeindruckende Architektur zu bieten. Vor allem Kirchenliebhaber*innen werden hier auf ihre Kosten kommen. Damit du bei deinem Besuch in der Stadt keine Attraktion vergisst, haben wir dir die schönsten Sehenswürdigkeiten Würzburgs zusammengestellt. Wir geben dir einen kurzen Überblick über deren Geschichte und weitere Informationen rund um Würzburgs Highlights. 

#1: Der Dom St. Kilian 

Der Dom ist die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands und ein Hauptwerk der deutschen Baukunst zur Zeit der salischen Kaiser. Die angebaute Schönbornkapelle gilt als eine bedeutende Schöpfung Balthasar Neumanns. Der St.-Kilians-Dom zu Würzburg oder "Dom St. Kilian" ist eine römisch-katholische Kirche, die dem Heiligen Kilian geweiht ist. Zugleich ist er die Bischofskirche des Bistums Würzburg und eines der prägendsten Wahrzeichen der Stadt. In unserer Bildergalerie haben wir tolle Aufnahmen des Würzburger Doms für dich zusammengestellt.

Die Geschichte des Doms beginnt mit der Gründung des Bistums Würzburgs im Jahr 742 durch den angelsächsischen Benediktinermönch Bonifatius. Von Bischof Berowelf wurde 787 an der Stelle des heutigen Neumünsters der "neue“ Dom zu Würzburg auf den Titel "Christus Salvator“ geweiht. Dieser erste Dombau zählt zu den größten Kirchenbauten der Epoche und wird mit dem Kölner Dom verglichen. Leider wurde der Dom anschließend durch verschiedene Ereignisse, wie Blitzeinschläge und Brände, beschädigt. Die ganze Geschichte des Bauwerks erfährst du bei Führungen durch den Dom.

Kontakt: 

  • Adresse: Domstraße 40, 97070 Würzburg
  • Telefon:  0931/ 38662900
  • E-Mail: information.dom@bistum-wuerzburg.de 
  • Internet: Dom St. Kilian 

#2: Die Alte Mainbrücke 

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Alte Mainbrücke. Auf dieser Brücke trifft man sich, genießt den "Brückenschoppen" und die fantastische Aussicht auf die Festung Marienberg, das Käppele und die Weinberge Würzburgs. Sie ist die älteste Brücke über den Main in Würzburg. Das im 15. Jahrhundert begonnene Bauwerk war bis 1886 Würzburgs einziger Flussübergang. Die Brücke, Teil der Ost-West-Passage, verbindet die Altstadt am rechten Mainufer mit der gegenüberliegenden Festung Marienberg. Heute wird sie vom Fußgänger- und Radverkehr genutzt. In unserer Bildergalerie findest du schön Fotos der Alten Mainbrücke.

Am heutigen Standort der Brücke soll bereits um 1120 die erste Steinbrücke Deutschlands errichtet worden sein. Aufgrund zunehmender Schäden entschloss man sich im 15. Jahrhundert zu einem Neubau. Um 1730 wurde die Brücke durch die charakteristischen, 4,5 Meter hohen barocken Heiligenfiguren bereichert.

Die Figuren, die 1912 schon einmal zerschlagen und für den Straßenbau verwendet wurden, sind in der Bombennacht von 1945 zwar stark beschädigt wurden, konnten aber glücklicherweise wieder restauriert werden. Mit ihren stadtbildprägenden Steinfiguren setzte die Alte Mainbrücke im 18. Jahrhundert wie die Prager Karlsbrücke eine in Rom mit der Engelsbrücke begonnene Tradition fort.

#3: Die Residenz 

Die ehemalige Residenz der Würzburger Fürstbischöfe, 1720 bis 1744 im Rohbau entstanden und bis 1780 fertig ausgestattet, gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen des Barock in Europa und zählt heute zum Welterbe der UNESCO. Beeindruckende Fotos warten in unserer Bildergalerie auf dich.

Die Planung wurde dem damals noch jungen und unbekannten Architekten Balthasar Neumann vom ersten Bauherrn, Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, übertragen. Für das weltberühmte, von Neumann stützenfrei überwölbte Treppenhaus schuf 1752/53 der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo das Deckenfresko mit den vier Erdteilen. Das insgesamt 18 x 30 Meter messende Gemälde ist eines der größten einteiligen Fresken, die je gemalt wurden.

Kontakt:

#4: Der Hofgarten der Würzburger Residenz 

Der Hofgarten der Würzburger Residenz liegt am Rande der barocken Stadtbefestigung, die mit ihren massiven Stützmauern das Areal noch heute im Osten begrenzt. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde der Hofgärtner Johann Prokop Mayer damit beauftragt, den Hofgarten der Residenz anzulegen. Mayer teilte das kompliziert geschnittene und zu den Bastionen stark ansteigende Gartengelände geschickt in einzelne, symmetrisch gegliederte und in sich geschlossene Gartenpartien auf.

Ganz im Stile des Rokoko wurden die verschiedenen Gartenbereiche mit einer Fülle von geschnittenen Formobstbäumen, Kübelpflanzen, Blumenbeeten, Hecken, Spalieren und Laubengängen ausgestattet. Im Ost- und Südgarten werden seit einigen Jahren die rahmenden Blumenrabatten in Anlehnung an historische Vorbilder bepflanzt, und in dem wiederhergestellten Küchengarten unterhalb der Orangerie wurden 2001 wieder junge Obstbäume gepflanzt, die nach alten Schnittmethoden kultiviert werden. 

Kontakt: 

  • Adresse: Residenzplatz, 97070 Würzburg
  • Öffnungszeiten: ganzjährig ab 8 Uhr bis 20 Uhr 
  • Telefon: 0931 35517-0
  • Internet: Hofgarten Würzburg 

#5: Die Festung Marienberg

Die Festung Marienberg ist eine ehemalige Befestigung und ein ehemaliges fürstbischöfliches Schloss. Die Festung Marienberg gehört durch ihre reiche geschichtliche Vergangenheit und durch ihre stolze Erscheinung zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern aus alter Zeit. Durch drei Jahrtausende lässt sich die Geschichte der Bergfeste verfolgen. 

Jeden Sonntag um 11 Uhr bietet Congress Tourismus Würzburg 90-minütige Führungen durch die beeindruckenden Außenanlagen der Festung Marienberg an. Tickets können im Voraus bequem online gebucht werden. Weitere Informationen zu Burgführungen der Bayerischen Schlösserverwaltung findest du hier. 

Kontakt: 

  • Adresse: Festung Marienberg, 97082 Würzburg
  • Telefon: 0931 35517-50
  • E-Mail: festung.marienberg@ bsv.bayern.de
  • Internet: Festung Marienberg 

#6: Die Käppele

Käppele ist der volkstümliche Name der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Nikolausberg in Würzburg. Die Käppele ist eine der wenigen Kirchen in der Stadt, die den Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 ohne größere Schäden überstanden haben und somit noch sehr gut erhalten ist.

Die Wallfahrtskirche, die auf dem Nikolausberg über Würzburg thront, wurde nach Plänen von Balthasar Neumann 1747 – 1750 an eine bereits bestehende Gnadenkapelle angebaut. Zu Fuß ist das Käppele über einen malerischen Stationsweg mit 14 Kapellen, der ebenfalls nach einer Idee von Balthasar Neumann angelegt wurde, mit lebensgroßen Figurengruppen von Peter Wagner zu erreichen.

Kontakt:

  • Adresse: Kath. Kirchenstiftung Käppele, Nikolausberg, 97082 Würzburg
  • Telefon: 0931/79 40 77 60  
  • E-Mail: info@kaeppele-wuerzburg.de 
  • Internet: Käppele Würzburg 

#7: Hofkirche „Allerheiligste Dreifaltigkeit“

Die Hofkirche „Allerheiligste Dreifaltigkeit“ gehört zur Residenz, verdient es aber aufgrund ihrer besonderen Innenarchitektur als eigenständige Sehenswürdigkeit Würzburgs betrachtet zu werden. Die Kirche liegt im Südwesteck der Residenz.

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Balthasar Neumann stand bei diesem Bauvorhaben vor der Herausforderung, die einheitliche Außenfassade bezüglich der Fenster und Stockwerke beizubehalten. Der Bau der Hofkirche dauerte von 1732 bis 1743. Entstanden ist ein Raum mit ausschließlich runden Wänden und drei aufeinanderfolgenden, ovalen Kuppelgewölben. Die fensterlose linke Raumseite wurde mit Spiegeln ausgestattet, die das Licht reflektieren und dadurch wie Fenster wirken. Säulen, angepasst an die Höhe der Außenfassade, gliedern den Raum auf und tragen die Emporen.

Kontakt: 

#8: Die Neumünsterkirche 

Mitten aus dem Würzburger Stadtzentrum, in direkter Nachbarschaft des Kiliansdoms, erhebt sich die Kuppel der Neumünsterkirche und prägt das Würzburger Stadtbild entscheidend mit. Der Überlieferung nach starb der irische Wanderbischof Kilian zusammen mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan an der Stelle, an der heute das Neumünster steht, den Märtyrertod.

Nach neueren Forschungen errichtete Bischof Megingoz im achten Jahrhundert an dieser Stelle einen Memorialbau, der die Erinnerung an den Martyriumsort wach halten sollte. Eine bedeutende Rolle spielte das Stift im Mittelalter bei der Überlieferung von mittelhochdeutschen und lateinischen Texten: Bereits im 13. Jahrhundert verfügte das Stift über eine eigene Bibliothek, und der Minnesänger Walter von der Vogelweide fand im Kreuzgarten seine letzte Ruhestätte. Die Neumünsterkirche gilt als Herz des Bistums Würzburg, denn in der Gruft ruhen die Gebeine des Frankenapostels Kilian.

Kontakt: 

  • Adresse: Dominfo Würzburg, Domstraße 40
  • Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 9:30 bis 17:30 Uhr, Sonn- und feiertags geschlossen
  • Telefon: 09 31-386 62 900
  • Internet: Neumünster Würzburg 

 #9:  Die Marienkapelle 

Im Herzen der Würzburger Innenstadt befindet sich die spätgotische Marienkapelle. Mit ihren schlanken Fenstern und den hohen Streben ragt die imposante Hallenkirche Richtung Himmel. In der Marienkapelle befinden sich mehrere Werke des Bildhauers- und Schnitzers Tilmann Riemenschneider. 

Seit Jahrhunderten ist die Kirche auf dem Würzburger Marktplatz von zentraler Bedeutung für die Bischofsstadt und das Bistum. Ein Touristenmagnet ist die Kapelle im Herzen der Stadt bis heute vor allem wegen ihrer zahlreichen Kunstschätze, allen voran die Skulpturen und Tympana von Tilman Riemenschneider. Hinzu kommt eine Vielzahl verschiedenster Mariendarstellungen im Inneren des Kirchenraums, die einen reichen Erfahrungsschatz des Glaubens vor Augen führen. 

Kontakt: 

#10: Das Rathaus

Es wirkt auf den ersten Moment vielleicht nicht so beeindruckend wie die anderen Sehenswürdigkeiten in Würzburg, doch auch das Rathaus ist einen Blick wert. Da das Rathaus mitten in der Innenstadt liegt, kommst du bei deinem Rundgang durch Würzburg auf jeden Fall daran vorbei.

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Im Unterschied zu anderen Rathäusern besteht dieses nicht aus einem einzelnen Gebäude, sondern aus einem Komplex mehrerer Bauten aus verschiedenen Epochen. Der Grafeneckart, zu erkennen an dem 55 Meter hohen Turm, ist das älteste weltliche Gebäude der Stadt Würzburg. Das erste Mal erwähnt wurde er 1180. Westlich an den Grafeneckart schließt der Rote Bau mit dem Südlichen Eingang zum Rathaus an. Dieses Gebäude wurde Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut und erinnert an seinem Eingang jeden, der es betritt, durch Jahreszahlen und Markierungen an besondere Hochwasserstände.

Kontakt:

  • Adresse: Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg
  • Telefon: 0931 370
  • Internet: Rathaus Würzburg 

Tipp: Würzburg eignet sich allemal für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Das sind unsere Tipps für einen gelungenen Familienausflug in Würzburg.

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