Erleben Sie einige der schönsten Radtouren in der Fränkischen Schweiz: Ob als Einheimischer oder Tourist - wer gern auf zwei Rädern unterwegs ist, erlebt in der Fränkischen Schweiz eine Fahrradregion mit idyllischen Rundwegen und anspruchsvollen Tagesrouten.  Vorbei an erhabenen Burgen, durch malerische Täler oder ausgedehnte Wälder. Die oberfränkische Tourismusregion bietet Vielfältigkeit in jeglicher Hinsicht.

Die Fränkische Schweiz erstreckt sich über Teile der Landkreise Bamberg, Bayreuth und Forchheim.  Zu den bekanntesten Orten gehören Pottenstein, Gößweinstein, Muggendorf, Ebermannstadt, Streitberg, Egloffstein und Waischenfeld. Das sind ihre Grenzen:

  • im Norden: Obermainland
  • im Osten: Bayreuth
  • im Süden: Erlangen
  • im Westen: Forchheim
  • im Nordwesten: Bamberg

Das Radwegenetz der Fränkischen Schweiz

Das Radwegenetz der Fränkischen Schweiz umfasst etwa 58 Rundwege und 14 Touren.  Die Schwierigkeitsgrade der Touren sind genauso abwechslungsreich, wie die Vielfalt der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, die entlang der Wege liegen.  Mit maximal 200 Metern Höhenunterschied ist die Region ein Mittelgebirge, welches durch Berg- und Hügellandschaften geprägt ist. Wir haben aus allen Ecken der Fränkischen Schweiz die fünf beliebtesten Tagesrouten für Sie zusammengestellt.

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1. Die Strullendorfer Bierkellerrunde

  • reine Fahrtzeit:  ein bis zwei Stunden
  • Streckenlänge: 16,6 Kilometer
  • Höhenmeter: 161
  • Schwierigkeitsgrad: leicht (für Familien mit Kindern geeignet)
  • Wegmarkierung: Fahrrad mit Bierkrug und Sonne
  • Sehenswertes: Strullendorf mit Lindenallee und Kirche, Schloss Wernsdorf, Fachwerkshäuser in Roßdorf am Forst

Auf separaten Radwegen, abseits der öffentlichen Straßen, verläuft der leicht zu befahrene Radweg entlang von 15 Bierkellern, Gaststätten und Brauereien.  Die Streckenabschnitte sind überwiegend asphaltiert oder im Wald mit Splitt und Schotter befestigt.  An den Ortsschildern findet man entsprechende Hinweistafeln. Um ansteigende Wegpassagen zu vermeiden, lohnt es sich, den Weg entgegen dem Uhrzeigersinn zu starten. 

Die Rundstrecke kann man an verschiedenen Stellen beginnen. Am besten kann man jedoch an der Hauptsmoorhalle in Strullendorf starten. Von Strullendorf führt der Radweg durch den Wald und über Felder nach Amlingstadt. Auf dem Weg findet man den alten "Schwedenstein", ein Erinnerungsort des 30-jährigen Krieges. Der Weg verläuft weiter entlang eines Fischteiches, bis Rossdorf am Forst. Am südlichen Ortsrand von Rossdorf entlang quert der Weg eine öffentliche Straße und läuft nun am Sportplatz vorbei über eine Brücke. Danach steigt der Weg kurz etwas an, bevor er nach rechts in Richtung Geisfeld abbiegt. Bei Geisfeld hat man den höchsten Punkt erreicht.

Weiter geht es auf dem Radweg in Richtung Bamberg. Die Bierkellerrunde führt weiter auf gut befahrbaren Waldwegen durch den Hauptsmoorwald. Unterwegs kommt man am „Hubertusbrunnen“ vorbei.  Es folgt das Überqueren des "Sendelbaches", welcher rechts des Weges ein reizvolles, offenes und mooriges Riedgrasgelände durchfließt. Der Waldweg führt weiter durch unterschiedliche Mich- und Laubwaldbestände. An der vierten Wegkreuzung biegt man links ab, in Richtung Amlingstadt. Durch den Wald geht es nun bis zum Ortsrand von Strullendorf, welcher der Ausgangspunkt der Strullendorfer Bierrunde ist. 

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2. Täler-Rundtour: Maintal-Leinleiterertal-Radweg

  • reine Fahrtzeit: drei bis vier Stunden
  • Streckenlänge: 60 Kilometer
  • Höhenmeter: 466
  • Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
  • Wegmarkierung: "FO8" 
  • drei Täler, Burgern, gute Einkehrmöglichkeiten
  • Sehenswertes: Burg und Flugplatz Feuerstein, Levi Strauss Museum, Altstadt Forchheim, Kellerwald

In Ebermannstadt startet die Maintail-Leinleitertal-Tour. Die Anreise mit dem Zug eignet sich sehr gut, da die Tour am Bahnhof Ebermannstadt beginnt. Alternativ kann man mit dem Auto auch innerstädtisch parken. "Oberes Tor" ist ein geeigneter Parkplatz. 

Der Maintal-Leinleitertal-Radweg startet in Ebermannstadt. Zuerst führt der Weg durch die Stadt in Richtung Gasseldorf, bis nach Unterleinleiter. Der Weg von Unterleinleiter bis Kalteneggolsfeld wird durch die "FO8" Markierung gekennzeichnet. Weiter geht es nach Frankendorf. Von dort an folgt man der Beschilderung nach Buttenheim. Ab Buttenheim fährt man dem Regnitztalweg entlang, in Richtung Forchheim.  Von Forchheim geht es dann auf dem Fränkische-Schweiz-Radweg zurück nach Ebermannstadt. Einen schattigen Biergarten und warme Küche gibt es beispielsweise im "Löwenbräu Keller Buttenheim" oder im Gasthof "Pfister" in Weigelshofen.

3. Südliche Fränkische Schweiz

  • reine Fahrtzeit: etwa zwei Stunden
  • Streckenlänge: 35 Kilometer
  • Höhenmeter: 602
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Wegmarkierung: "FO7"
  • regionale Kirschgärten, idyllisches Großenoher Tal
  • Sehenswertes: Burg Hiltpoltstein, Kunigundenlinde Kasberg, historische Altstadt Gräfenberg, Kloster Weißenohe

Östlich von Erlangen liegt die kleine Gemeinde Igensdorf.  Hier beginnt die Radtour. Der Startpunkt ist "Peters Radl Stadl" beziehungsweise der Banhhof in Igensdorf. An Wochenenden kann man auf dem Parkplatz der Grundschule Igensdorf parken. Alternativ gibt es den Weißenoher Wanderparkplatz in der Weihenstraße 9.

Nach der Überquerung der B2 in die Lohestraße geht es rechts in die Eckentaler Straße hinein. Die Strecke führt den Berg hinauf, bis zur dritten Abzweigung. Dort biegt man links ab und fährt unterhalb der Igensdorfer Hainburg durch ein Waldstück in Richtung Dorfhaus / Weißenohe. Rechts der Lillach geht es jetzt den Berg hinauf Richtung Lilling.  An der Kreuzung biegt man links - und sofort wieder rechts ab, um auf den Erlangen-Pegnitztal-Radweg zu kommen. Dem Weg folgt man in Richtung Wölfersdorf.  Weiter geht es nach Görbitz, wo es links Richtung Hiltpoltstein weitergeht.

Der Beschilderung folgt man bis nach Großenohe. Am Ende des Tals biegt man rechts ab, in Richtung Höfles. Am Pferdehof geht es rechts weiter, in Richtung Thuisbrunn. Anschließend folgt man der Ausschilderung nach Egloffstein.  Kurz vor der höchsten Stelle geht ein Feldweg weiter Richtung Schlossberg von Haidhof.  Schließlich geht es nach Kasberg über Gutteburg bis nach Gräfenberg weiter. Am Banhof angekommen geht es rechts der Gleise zum Ausgangspunkt nach Igensdorf zurück.  Auf der Route gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Beliebte Gaststätten sind beispielsweise die Brauerei-Gasthöfe in Gräfenberg, Wölfersdorf oder Hiltpoltstein.

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4. Vom Roten Main ins Pegnitztal

  • reine Fahrtzeit: zwei bis drei Stunden 
  • Streckenlänge: 35,1 Kilometer
  • Höhenmeter: 230
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
  • Wegmarkierung: MainRadweg und Pegnitz-Radweg
  • Sehenswertes: Krügemuseum und Altstadt Creußen, Pegnitzquelle, CabrioSol Erlebnisbad, Karstwunder Wasserberg, Burg Veldenstein

Die Tour wird größtenteils auf Radwegen und Forststraßen zurückgelegt. Dementsprechend ist die Tour auch für Familien mit Kindern geeignet. Startpunkt ist Creußen. Auch auf dieser Tour lohnt sich die Anreise mit dem Zug, da die Route am Bahnhof in Creußen beginnt. 

Am Anfang folgt man der Bahnhofsstraße bis zu einem Kreisel. Hier nimmt man die erste Ausfahrt und überquert die Bundesstraße in Richtung des hinteren Torweges. An der folgenden Gabelung muss man sich rechts halten, um in den Hintermühlweg zu fahren. Wenn man die Creußener Altstadt umfahren möchte, sollte man die Beschilderung des Pegnitz-Radweges nutzen. Die Tour endet am Bahnhof in Neuhaus an der Pegnitz.

Der Vogelbeobachtungsturm Craimoosweiher und der Veldensteiner Forst, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Pegnitzaue, sind besonders sehenswert für alle Naturliebhaber. Einkehrmöglichkeiten gibt es viele. Zu erwähnen sind die Gaststätte Maisel oder der Gasthof Herbst. 

5. Durch die nördliche Fränkische Schweiz

  • reine Fahrtzeit: zwei Stunden
  • Streckenlänge: 28,7 Kilometer
  • Höhenmeter: 400
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Wegmarkierung: "BT5" und "BT9"
  • Sehenswertes: Barocker Kulturgarten und Therme Obernsees, Burg Rabenstein, Sophienhöhle, "NaturKunstRaum Neubürg"

Die Tour beginnt in Waischenfeld und umfasst zahlreiche Ausflugsziele. In der Nähe der Fischereigasse beim Freibad Waischenfeld kann man gut parken. Alternativ findet man auch zahlreiche Parkplätze in der Innenstadt.  

Vom Rathaus in Waischenfeld geht es in Richtung Marktplatz.  Man fährt weiter durch die Vorstadt, bei der Bäckerei Häckel über die Brücke und später links in die Zeubacher Straße. Anschließend kommt man nach Zeubach und Neusig. Am Ortseingang von Neusieg biegt man nach der Wirtschaft links ab, sodass man den Staatswald durchquert. Wegmarkierungen zeigen an, dass es in Richtung Wohnsgehaig weiter geht. Hier lohnt sich eine Pause beim "NaturKunstRaum Neubürg".

Bergab geht es weiter an den Orten Plösen und Hardt vorbei. An der  nächsten Querstraße wird links abgebogen, sodass man durch Frankenhaag bis zur Rupert Kapelle kommt. Nun biegt man links ab, in Richtung Obernsees. Vorbei an Truppach und Mengersdorf geht es nach Plankenfels. Unterhalb von Plankenfels findet man die sehenswerte Eichenmühle. Danach biegt man links ins Wiesenttal ab, um nach Nankendorf zu kommen. Auf dem Radweg von Nankendorf geht es wieder zurück nach Waischenfeld.  Gastronomische Einrichtungen findet man unterwegs viele. Bekannte Einkehrmöglichkeiten sind das "Wirtshaus Brünnberg" oder der Brauerei Gasthof "Krug Bräu".

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Mehr Informationen zum Radfahren in der Fränkischen Schweiz

Alle Informationen rund um die Fränkische Schweiz - von Ausflügen und Urlaub über Sehenswürdigkeiten bis hin zu den besten Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten - finden Sie auf unserer umfassenden Übersichtsseite. Empfehlenswerte Pensionen und Ferienwohnungen für eine günstige Übernachtung in der Fränkischen Schweiz haben wir in einem separaten Artikel für Sie zusammengestellt.

Radfahren in der Fränkischen Schweiz – das heißt Spaß. Sport und Vergnügen in einer der Top-Outdoor-Regionen Deutschlands. Malerische Täler und luftige Höhen können in der Fränkischen Schweiz per Fahrrad erkundet werden. Hier gibt es mehr Informationen rund um die Radtouren und Freizeitmöglichkeiten in der Fränkischen Schweiz.

Bei Fragen hilft Ihnen das Team der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz weiter.

Mit einer coronabedingten Verspätung ist der VGN in die Freizeitlinien-Saison 2020 gestartet: Ab sofort können Radfahrer und Wanderer das Bamberger Land wieder mit dem Bus ansteuern.

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