Eiskalter Januar: 100-jähriger Kalender verrät, wann es milder wird

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Der 100-jährige Kalender machte treffende Prognosen für den Januar. Der restliche Winter soll wechselhaft, nass, kalt und trüb werden.

Der Wunsch, dieses Jahr Schlitten fahren zu gehen, hat sich für viele in der ersten Januarwoche bereits erfüllt. Mit Schnee, Eis und Kälte lag der 100-jährige Kalender für den Anfang des Monats also goldrichtig. Der Rest des Monats soll jedoch nicht mehr ganz so kalt sein. 

Das neue Jahr 2026 hat begonnen, was jedoch im Bauernkalender nichts Neues bedeutet. Dieser zählt das Venusjahr nämlich von März 2025 bis 21. März 2026. Das gesamte Jahr wird hier als überwiegend feucht und weniger trocken bezeichnet. Der Winter hingegen wurde für den Januar eher trocken eingestuft und im Februar sehr nass. Für den 15. bis zum 22. Januar soll der Regen den Schnee ablösen. Anschließend sollen vom 23. bis 30. Januar milde Temperaturen herrschen.

Der 100-jährige Kalender behielt bisher Recht

Im Januar machte der Kalender recht akkurate Prognosen. Jedoch ist er bei vielen Meteorologen umstritten. Da Bauern ihn oft zur Orientierung für ihre Ernte verwenden, nennt man ihn auch Bauernkalender. Laut Beobachtungen des Abtes Mauritius Knauer aus dem 17. Jahrhundert wird das Wetter durch die sieben Planeten beeinflusst. Wirklich wissenschaftlich ist der Kalender jedoch nicht. Trotzdem nutzt die Bevölkerung ihn noch immer, um das Wetter vorherzusagen. Wer aber eine genauere Vorhersage wünscht, kann auf meteorologische Daten zurückgreifen.

Der Februar soll laut Bauernkalender wie folgt aussehen: 

1.-4. Trüb

5. Schön

6.-8. Windig

9.-12. Sehr große Kälte

13.-26. Warm, Regen

27.-28. Windig, Schnee

Der Winter geht kalt und trüb weiter

Für den März wird vom 1. bis 22. im 100-jährigen Kalender ausschließlich Kälte vorausgesagt. Zudem soll das Wetter vom 20. bis zum 31. März unbeständig, regnerisch und trüb werden. Und auch in den April geht die Kälte hinein. Jedoch soll es vom 1. bis 15. April trocken bleiben, während die Kälte am 16. und 17. April noch einmal die Pflanzen im Garten einfrieren soll. 

Schließlich beginnt ab dem 22. März 2026 auch schon das Merkurjahr, welches vom Bauernkalender als "mehr trocken als feucht und kalt" beschrieben wird. Zudem soll es nur wenig regnen, weshalb das Jahr auch wenig fruchtbar sein soll. Im Januar hat sich die Prognose für den Schnee bisher bewährt, weshalb es für das Merkurjahr spannend bleibt.

Vorschaubild: © Patrick Pleul/dpa