Waldbrand in Hessen greift auf Unterfranken über: Hubschrauber verhindern Ausbreitung

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Waldbrand in Hessen: Löschhubschrauber verhindern Ausbreitung in Franken
Die Polizei war mit Löschhubschraubern im Einsatz. (Archivbild)
Waldbrand in Hessen: Löschhubschrauber verhindern Ausbreitung in Franken
Andreas Arnold/dpa

Dichter Rauch und mehrere Brandherde: Die Feuerwehr kämpft in Hessen gegen einen Waldbrand. Zwischenzeitlich griff das Feuer auch auf Franken über - Löschhubschrauber konnten eine Ausbreitung aber verhindern.

Update vom 11.08.2026: Waldbrand in Hessen: Löschhubschrauber verhindern Ausbreitung in Franken

Nach dem Übergreifen eines Waldbrandes in Hessen auf die Region rund um Alzenau im Landkreis Aschaffenburg besteht in Bayern keine Gefahr mehr. "Von bayerischer Seite ist das erledigt", erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Morgen. Dank der eingesetzten Löschhubschrauber sei alles gelöscht worden.

Das Feuer in einem Laubmischwald war am Vortag in der Nähe von Rodenbach in Hessen ausgebrochen. Zwischenzeitlich hatten sich die Flammen auf eine Fläche von mehreren zehntausend Quadratmetern ausgebreitet und am Vortag gegen 15 Uhr auf bayerisches Gebiet übergegriffen.

Waldbrand fordert Feuerwehr - Lage in Hessen entspannt sich

In Hessen hat sich die Lage mittlerweile etwas entspannt. Man habe die weitere Ausbreitung verhindern können, sagte ein Sprecher des dortigen Main-Kinzig-Kreises. Über Nacht seien kontinuierlich drei Löschzüge vor Ort gewesen. Bei Tagesanbruch sollten Nachlöscharbeiten beginnen und etwa Glutnester gelöscht werden.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner auch im Stadtgebiet von Alzenau gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Durch den Wind flammte das Feuer immer wieder auf. In Hessen wurde die Bevölkerung zudem aufgerufen, Wasser zu sparen und den Verbrauch auf das "absolut Notwendigste" zu reduzieren. Grund war der hohe Bedarf an Löschwasser.

Ursprungsmeldung vom 10.08.2026: Waldbrand in Südhessen: Polizei warnt Bevölkerung in Unterfranken

Ein Waldbrand bei Rodenbach im hessischen Main-Kinzig-Kreis beschäftigt seit Montagmittag (10. August 2026) die Feuerwehr. Auch die Anwohner im gesamten Stadtgebiet von Alzenau im unterfränkischen Kreis Aschaffenburg wurden nach Polizeiangaben gebeten, Fenster und Türen wegen des Rauchs geschlossen zu halten.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wird von mehreren Brandherden ausgegangen. Die Ausdehnung des Feuers im direkten Grenzgebiet zu Unterfranken sei noch nicht abschätzbar. Auch wie der Brand ausgelöst wurde, war zunächst unklar.  Örtlich könne auch Brandasche herabregnen, hieß es.

Waldbrand in Hessen hat Auswirkungen für Menschen in Unterfranken

Über Katwarn hatte die integrierte Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises die Bevölkerung wegen des Feuers gewarnt. Auch hier wurden die Menschen aufgefordert, das betroffene Gebiet möglichst zu meiden, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Zudem sollten die Zugangswege zu der Brandstelle freigehalten werden.

"Nach bisherigem Stand ist eine Waldfläche von mehreren tausend Quadratmetern betroffen", sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagabend. Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen. Verletzt wurde laut den Angaben niemand. Am Abend waren die Löscharbeiten noch im Gange. 

Auch Drohnen der Polizei sowie ein Hubschrauber seien eingesetzt worden. Rund ein Dutzend Feuerwehren aus Rodenbach und Umgebung waren dem Sprecher zufolge an dem Einsatz beteiligt. Darunter waren laut Angaben der dpa auch Einsatzkräfte aus dem benachbarten Bayern beziehungsweise Unterfranken.

Das Feuer habe sich zunächst auch in Richtung einer im Wald gelegenen Ferienhaussiedlung ausgebreitet, die jedoch dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht von den Flammen betroffen gewesen sei, sagte der Polizeisprecher.