Neustadt an der Weinstraße: Polizei unterbricht erotische Fesselspiele

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In der Pfalz wurde die Polizei zu einer vermeintlichen Misshandlung, bei der eine Frau misshandelt worden sei, gerufen. Symbolbild: dpa/Jens Kalaene
In der Pfalz wurde die Polizei zu einer vermeintlichen Misshandlung, bei der eine Frau misshandelt worden sei, gerufen.  Symbolbild: dpa/Jens Kalaene

In Neustadt an der Weinstraße wurde die Polizei am Mittwoch von einem besorgten Nachbarn alarmiert. Der Mann wollte zwei Männer beobachtet haben, wie sie eine Frau misshandelten.

Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einem Einsatz in Neustadt an der Weinstraße gerufen, dessen Ausgang anders endete, als erwartet.


Besorgter Nachbar in Neustadt: Misshandlung beobachtet

Ein Nachbar hatte die Beamten alarmiert, weil er durch das Fenster im Treppenhaus zwei Männer beobachtet hätte, die eine an einen Stuhl gefesselte Frau misshandeln würden. Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, fanden sie auf den ersten Blick auch die beschriebene Situation vor.

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Allerdings handelten alle drei Beteiligten im Einverständnis, wie die Polizei mitteilte. Der Mieter der Wohnung ist Lehrer der erotischen "Shibari"-Fesselkunst. Am Mittwochabend hatte er ein Pärchen in dieser Fesselkunst unterwiesen.


Polizei wird zu Fesselspielen eingeladen

Wie die Polizei erklärte,waren die Frau und ihr Partner wohl auf. Demnach wurden die Beamten sogar eingeladen, zur "dienstlichen Fortbildung" teilzunehmen. Dies "musste aber höflich abgelehnt werden", wie es weiter hieß. Die Beamten nahmen es mit Humor und betitelten die entsprechende Polizeimeldung "Fifty Shades of Neustadt".