Nach Attacke auf Mallorca ein Jahr im Koma - Deutscher jetzt gestorben
Jugendliche haben mutmaßlich das Leben eines Deutschen ausgelöscht, als sie ihn sich in Palma als Opfer aussuchten.
Clara Margais/dpa; Ali_Ahmad_DANESH/pixabay.com (Symbolbild); Collage: inFranken.de
Ein Deutscher hat einen Angriff von Jugendlichen auf Mallorca nicht überlebt. Der vermutete Anlass der Tat macht fassungslos.
Über ein Jahr befand sich ein deutscher Emigrant nach einem schweren Übergriff auf Mallorca im Koma - nun ist er verstorben. Die Umstände der Tat geben auf der Insel weiterhin Rätsel auf und erregen Aufmerksamkeit. Der Auswanderer sei am Samstag (3. Januar 2025) in einem Krankenhaus der spanischen Ferieninsel gestorben, berichtete die Mallorca Zeitung.
Die Familie des Deutschen aus Grevesmühlen (Mecklenburg-Vorpommern) bestätigte auf Anfrage diese Information. "Unser Sohn, Bruder und Freund ist friedlich im Kreise seiner Liebsten eingeschlafen", hieß es am Sonntag in einer Mitteilung der Familie an das Medium.
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Auf einer Spendenwebsite, die ein früherer Kollege betreibt, hieß es: "Heute hat Ronald seinen Kampf verloren." Eingehende Spenden sollen die Familie des Opfers finanziell entlasten, laufende und kommende Kosten, wie rechtliche Schritte, tragen und generell der "Familie Sicherheit und etwas Stabilität geben".
Der Emigrant, der auf der Insel als Projektleiter für ein Callcenter tätig war, war am 30. November 2024 nach einer Weihnachtsfeier in Palma zu Fuß auf dem Heimweg zu seiner Unterkunft, als er angegriffen wurde. Die Angreifer schlugen und traten auf den damals 58-Jährigen den Ermittlern zufolge ein, auch als er reglos am Boden lag. Die Umstände der Tat sind bislang nicht vollständig geklärt.
Nach bisherigen Ermittlungen wollten die Jugendlichen vermutlich zwei Mädchen beeindrucken, die den Angriff beobachteten und inzwischen unter Zeugenschutz stehen. Etwa einen Monat nach der Tat nahm die Polizei die beiden Verdächtigen fest - einer war zuvor auf das spanische Festland geflohen. Seitdem sitzen beide in verschiedenen Jugendhaftanstalten. Der Prozess soll im Februar beginnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten Mord vor.
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