Die Polizei sei dabei, die Umstände des Verschwindens und Todes des Kleinkindes zu ermitteln. "Wir versuchen zu rekonstruieren", sagte der Sprecher. Die Ermittler wollen herausfinden, wie das Kind verschwunden und wo es ins Wasser gefallen ist. Es gehe um genaue Zeitabläufe. So sei es etwa wichtig zu erfahren, wann genau das Kind das Haus verlassen habe. Auch würden die Befragungen noch ausgewertet. Die Polizei geht nach wie vor von einem Unglück aus.
Die Zweijährige hatte ihr Elternhaus nach Auskunft der Polizei vom Montag wahrscheinlich am späten Sonntagnachmittag zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr in einem unbeobachteten Moment und wohl im Schlafanzug verlassen. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flusses.
Speziell ausgebildete Hunde hatten am Montag eine Spur des Mädchens aufgenommen, die zum Fluss führte. Daraufhin suchten Taucher der Wasserschutzpolizei am Dienstag im Wasser nach dem Mädchenn. Mehr als 40 Stunden nach dem Verschwinden der Zweijährigen wurde das leblose Kind dann unterhalb eines nicht einsehbaren Gestrüpps im Wasser entdeckt.
Update vom 19.12.2023, 17 Uhr: Mädchen (2) tot - so lief die tragische Vermisstensuche ab
An der Uferböschung liegt noch Reif, als Polizeitaucher am Dienstagmorgen in den eiskalten Fluss Lauchert im schwäbischen Bingen steigen. Plötzlich ruft einer der Taucher: "Ich hab' sie, ich hab' sie." Er zieht einen leblosen kleinen Körper ans Ufer. Wenig später dann die traurige Gewissheit: Bei der Leiche handelt es sich um das seit Sonntagabend vermisste Mädchen. Die Zweijährige sei zweifelsfrei identifiziert worden, bestätigt später die Polizei in Ravensburg.
Schon den dritten Tag in Folge suchten Einsatzkräfte nach dem Mädchen. Unter anderem mit Booten und einem Sonar-Gerät waren Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Polizei am Dienstag auf dem Fluss im Landkreis Sigmaringen unterwegs. Das Gestrüpp und die Strömung erschwerten dabei die Suche. Zehn Taucher waren laut Polizei vor Ort.
Die Tauchgänge starteten am frühen Morgen vom Bingener Ortsteil Hitzkofen flussabwärts. Nach wenigen Stunden wurde das tote Mädchen auf Höhe des Ortseingangs von Hitzkofen entdeckt. "Die Leiche hat sich in einem von außen nicht einsehbaren Gestrüpp im Wasser befunden", sagte Polizeisprecher Christian Sugg am Dienstagnachmittag. Zunächst kamen nach dem Leichenfund die Kriminalpolizei und auch ein Gerichtsmediziner dazu.
Die Zweijährige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am späten Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment und wohl im Schlafanzug verlassen. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flusses. Der normalerweise ruhige Fluss hat gerade Hochwasser, wie der Bürgermeister von Bingen, Jochen Fetzer (parteilos), mitteilte. Hunde der Polizei hatten am Montag eine Spur des Mädchens aufgenommen, die zum Fluss führte.
Die Polizei geht nicht von einem Verbrechen aus. "Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt keinen Hinweis auf eine Straftat und haben auch keine konkreten Ermittlungen gegen irgendjemanden eingeleitet", sagte Sugg.
Mehr als 40 Stunden lang war die Zweijährige vermisst gewesen. Ein Großaufgebot hatte direkt am Sonntagabend unter erschwerten Sichtbedingungen nach dem Mädchen gesucht. In der Nacht gab es laut Polizei Minusgrade. Auch am Montag wurde die Suche fortgesetzt. Unter anderem kamen Spürhunde, Drohnen und Hubschrauber zum Einsatz.
Bis zuletzt hatte auch Bürgermeister Fetzer auf einen glücklichen Ausgang der Vermisstensuche gehofft. Nun überwiege die Bedrückung. "Alle lassen den Kopf hängen", beschrieb er die Stimmung im Ort am Dienstag. Das sei deutlich zu spüren. Ob es eine Trauerfeier für das tote Mädchen geben werde, konnte Fetzer noch nicht sagen. Es sei alles zu frisch.
Die Familie des Kindes sei benachrichtigt worden und werde durch das Kriseninterventionsteam betreut, sagte Polizeisprecher Sugg. Es stünden noch weitere Ermittlungen an - etwa zur Frage, ob das Kind selbst aus dem Haus gelaufen sei.
Entlang der Lauchert hatten Taucher schon am Sonntag nach der Kleinen gesucht - ohne Erfolg. Taucher waren auch an einem Wehr im Wasser. Das Wehr befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mündet.
Update vom 19.12.2023, 12.20 Uhr: Suche nach Zweijähriger - Kinderleiche in Fluss ist die Vermisste
Bei der Suche nach dem vermissten Kleinkind im baden-württembergischen Bingen haben Einsatzkräfte am Dienstag (19. Dezember 2023) laut Augenzeugen eine Kinderleiche gefunden. Der Leichnam wurde kurz vor dem Ortseingang Hitzkofen - einem Teilort von Bingen - von einem Taucher entdeckt. Seit Sonntag (16. Dezember) suchen Helfer in der Gegend nach einer vermissten Zweijährigen. Wie die Polizei in Ravensburg jetzt bestätigte, handelt es sich bei dem geborgenen Kind um die vermisste Zweijährige.
Die Suche nach dem Mädchen in Bingen im Landkreis Sigmaringen war am Dienstag mit zehn Tauchern fortgesetzt worden. Die Experten von der Wasserschutzpolizei suchten im eiskalten Fluss Lauchert nach dem Kind. Nach Auskunft einer Polizeisprecherin kamen die Taucher vom Polizeipräsidium Einsatz. An der Suche beteiligt war auch die DLRG mit einem Boot sowie Sonar-Gerät.
Die Sonarabsuche und die Tauchgänge starteten am frühen Morgen vom Bingener Ortsteil Hitzkofen flussabwärts. Einsatzkräfte der DLRG und der Polizei liefen zusätzlich das Ufer ab und suchten im Gestrüpp entlang des Flussufers. Nach dem Kind suchen Rettungskräfte und Polizei im Ort nahe der Schwäbischen Alb seit seinem Verschwinden. Spürhunde der Polizei hatten am Montag eine Spur des Mädchens aufgenommen, die zum Fluss führte. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Flusses.
Entlang der Lauchert hatten Taucher schon am Sonntag nach der Kleinen gesucht - ohne Erfolg. Taucher waren auch an einem Wehr im Wasser. Das Wehr befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mündet. Die Zweijährige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am späten Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment im Schlafanzug verlassen. Die Beamten gehen bisher von einem Unglücksfall aus.
Update vom 19.12.2023, 7.10 Uhr: Suche nach Zweijähriger geht weiter - Polizei mit trauriger Vermutung
Die Suche nach einem vermissten Kleinkind in Bingen nahe der Schwäbischen Alb soll an diesem Dienstag (19. Dezember 2023) fortgesetzt werden. Dann sei unter anderem die Wasserschutzpolizei vor Ort, kündigte eine Polizeisprecherin an. Auch die DLRG sei beteiligt. Bis dato blieben alle Suchmaßnahmen nach der Zweijährigen ohne Erfolg. Spürhunde der Polizei hatten am Montag eine Spur des Mädchens aufgenommen, die zum Fluss Lauchert führte. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in Hitzkofen - einem Teilort von Bingen im baden-württembergischen Landkreis Sigmaringen - in unmittelbarer Nähe zu dem Fluss. Der führt dieser Tage Hochwasser.
Das Kriminalkommissariat Sigmaringen ermittelte nach Angaben des Präsidiums zudem im persönlichen und örtlichen Umfeld der betroffenen Familie, um mögliche neue Fahndungsansätze zu erlangen. "Weitergehende Erkenntnisse gab es hier bislang nicht", teilten die Beamten am Abend mit. "Es gibt keine Hinweise auf Spuren von Gewalt", sagte Polizeisprecher Christian Sugg. Die Eltern des Mädchens waren bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht.
Entlang des Flusses hatten Taucher schon am Sonntag nach der Kleinen gesucht - ohne Erfolg. Die Taucher waren auch an einem Wehr im Wasser. Dieses befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mündet. "Wir haben keine Spur von dem vermissten Mädchen dort gefunden", sagte eine Polizeisprecherin. Die Zweijährige hatte ihr Elternhaus wahrscheinlich am Sonntagnachmittag in einem unbeobachteten Moment im Schlafanzug verlassen.
Die Beamten gehen von einem Unglücksfall aus. Wie in ähnlich gelagerten Fällen wird aber auch in andere Richtungen ermittelt. "Wir suchen nicht nur nach dem Kind, sondern wir suchen auch nach Hinweisen, wo das Kind sein könnte", sagte eine Polizeisprecherin. Unterstützt wurden die Beamten bei ihrer Suche am Montag auch durch einen Polizeihubschrauber. Darüber hinaus liefen die Vernehmungen von Familie, Bekannten und Freunden. "Das dauert Stunden."
Update vom 18.12.2023, 19.54 Uhr: Polizei vernimmt Familie, Bekannte und Freunde
Der letzte Nebel der Nacht hängt noch in den Bäumen, als am Montagmorgen (18. Dezember 2023) gut ein Dutzend Polizeiautos mit Blaulicht in die Gemeinde Bingen am Fuße der Schwäbischen Alb fahren. Seit Sonntagabend wird im Ortsteil Hitzkofen ein zwei Jahre altes Mädchen vermisst. In der Nacht zu Montag gab es Minusgrade, berichtete Polizeisprecher Christian Sugg. Mehr als 100 Polizisten, ein Hubschrauber und einige Spürhunde suchen weiter nach dem Kind - doch wieder ohne Erfolg. An diesem Dienstag soll die Suche fortgesetzt werden, unter anderem mit Hilfe der Wasserschutzpolizei. "Im Laufe der Nacht ist nicht mit neuen Erkenntnissen zu rechnen", hieß es am Abend.
In einem unbeobachteten Moment soll die Zweijährige am Sonntag ihr Elternhaus verlassen haben. Spürhunde der Polizei nahmen laut einer Polizeisprecherin eine Spur der Zweijährigen auf, die zum Fluss Lauchert geführt hat, in dessen unmittelbarer Nähe sich das Wohnhaus der Familie befindet. Der normalerweise ruhige Fluss hat gerade Hochwasser, wie der Bürgermeister der im baden-württembergischen Landkreis Sigmaringen gelegenen Gemeinde, Jochen Fetzer (parteilos), sagte. "Das macht die Sache noch dramatischer." Es sei deutlich mehr Wasser im Fluss als üblich. Der Bürgermeister hofft ebenso wie Polizei und andere Einsatzkräfte, das Kind trotz aller Widrigkeiten wohlauf zu finden.
Immer wieder knattert der Polizeihubschrauber über Hitzkofen. Mit dicken Stiefeln und Mützen ausgerüstet durchkämmen die Polizisten die Flussböschung, Waldstücke und Freiflächen. "Die Stimmung ist bedrückend", sagte Andrea Enz (63) aus Bingen. Sie habe selbst Enkelkinder im ähnlichen Alter. Der Fall gehe ihr nahe und sie fühle mit, so die 63-Jährige.
Am Montagnachmittag weitete die Polizei ihren Suchradius aus. Eine Hundertschaft des Polizeipräsidiums Ravensburg und des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen lief nach Auskunft einer Polizeisprecherin sternförmig vom Elternhaus der Kleinen weg und durchkämmte jeden Meter. Darüber hinaus liefen die Vernehmungen von Familie, Bekannten und Freunden. "Das dauert Stunden." Auch wurde das Elternhaus des Kindes durchsucht. "Es gibt keine Hinweise auf Spuren von Gewalt", sagte Polizeisprecher Sugg. In einer Mitteilung erklärte das Präsidium am Abend, es gehe um mögliche neue Fahndungsansätze.
Bis tief in die Nacht hatten am Sonntag rund 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz nach der Zweijährigen gesucht. Auch vier Drohnen und ein Hubschrauber waren in der Luft. Doch durch die Witterung sei es schwierig gewesen, Sicht zu bekommen, erklärte Oliver Weißflog, Leiter der Pressestelle der Polizei.
. Das Wohnhaus der Familie befindet sich in Hitzkofen - einem Teilort von Bingen - in unmittelbarer Nähe zum Fluss.
Auch Taucher waren im Einsatz - jedoch ohne Erfolg. Die Einsatzkräfte suchten etwa an einem Wehr nach dem Kind. Das Wehr befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mündet. "Wir haben keine Spur von dem vermissten Mädchen dort gefunden", sagte eine Polizeisprecherin.
Bürgermeister Fetzer hofft, dass das vermisste Mädchen die Nacht irgendwo im Warmen verbracht hat. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Temperatur von unter null dann noch große Hoffnung besteht." Die Stimmung im Ort sei betroffen, sagte Fetzer. Die Eltern des Mädchens seien bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht. Die Familie wohne erst seit dem vergangenen Jahr im Ort.
Die Zweijährige ist nach neuesten Angaben altersgemäß groß und hat kurze, blonde Haare und blaue Augen. "Das Mädchen ist unseren Kenntnissen zufolge lediglich mit einem Schlafanzug bekleidet", sagte Sugg. Das Kriminalkommissariat Sigmaringen nahm die Ermittlungen auf und bat um Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens. Zunächst war die Rede davon gewesen, das Kind sei laut den Eltern 60 Zentimeter groß.
Der Polizei zufolge gab es - bis auf den Ort des Verschwindens - am Montagmittag keine weiteren Anhaltspunkte. "Wir hoffen auf einen glücklichen Ausgang", so Sugg.
Update vom 18.12.2023, 15.45 Uhr: Sorge wegen Hochwasser - Retter hoffen auf glückliches Ende
Die Einsatzkräfte hoffen, das verschwundene zweijährige Mädchen aus Bingen im baden-württembergischen Landkreis Sigmaringen trotz aller Widrigkeiten wohlauf zu finden. "Wir hoffen auf einen glücklichen Ausgang", sagte Polizeisprecher Christian Sugg.
Die Gegebenheiten müssten aber realistisch im Blick behalten werden: Die Temperaturen in der vergangenen Nacht seien unter null gewesen. "Das Mädchen ist unseren Kenntnissen zufolge lediglich mit einem Schlafanzug bekleidet. Das sind die Rahmenbedingungen, die wir haben, die für eine solche Suche im Vermisstenfall nicht sonderlich förderlich sind."
Bei der Suche nach dem verschwundenen Mädchen hat der Bürgermeister der Gemeinde auf die Gefahr durch den nahe gelegenen Fluss Lauchert hingewiesen. Die Lauchert sei normalerweise ein ruhiger Fluss, habe aber gerade Hochwasser. "Das macht die Sache noch dramatischer", sagte Bürgermeister Jochen Fetzer (parteilos) am Montag. "Es ist deutlich mehr Wasser im Fluss als üblich." Das Wohnhaus der Familie, befindet sich in Hitzkofen - einem Teilort von Bingen - in unmittelbarer Nähe zu dem Fluss.
Das Kleinkind ist seit Sonntagabend verschwunden. Am Sonntag hatten Polizeitaucher auch in einem Wehr nach ihm gesucht. Das Wehr befindet sich zwischen Bingen und Sigmaringendorf, wo die Lauchert in die Donau mündet. "Wir haben keine Spur von dem vermissten Mädchen dort gefunden", sagte eine Polizeisprecherin am Montag.
Bis zum Montagnachmittag weitete die Polizei ihren Suchradius aus. Eine Hundertschaft des Polizeipräsidiums Ravensburg und des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen läuft nach Auskunft einer Polizeisprecherin sternförmig vom Elternhaus der Kleinen weg und durchkämmt jeden Meter. Unterstützt würden die Kollegen durch Spürhunde und aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber. Darüber hinaus liefen die Vernehmungen von Familie, Bekannten und Freunden. "Das dauert Stunden."
Bürgermeister Fetzer hofft, dass das vermisste Mädchen die Nacht irgendwo im Warmen verbracht hat. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Temperatur von unter null dann noch große Hoffnung besteht." Die Stimmung im Ort sei betroffen, sagte Fetzer. Die Eltern des Mädchens seien bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht. Die Familie wohne erst seit dem vergangenen Jahr im Ort. Hitzkofen zähle rund 400 Einwohner. "Hier kennt jeder jeden", sagte Fetzer.
Update vom 18.12.2023, 11.16 Uhr: Mädchen verließ wohl im Schlafanzug das Elternhaus
Das in Bingen vermisste zwei Jahre alte Mädchen hat das Elternhaus am Sonntag wahrscheinlich in einem unbeobachteten Moment zwischen 16 und 17 Uhr verlassen. Das teilte die Polizei am Montag mit. Das Mädchen sei zum Zeitpunkt seines Verschwindens mutmaßlich lediglich mit einem Schlafanzug bekleidet gewesen. Die Zweijährige sei etwa 60 Zentimeter groß und habe kurze, blonde Haare und blaue Augen.
Die Suche im Ort am Fuße der Schwäbischen Alb von rund 180 Einsatzkräften der Feuerwehr, Technischen Hilfswerks, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz verlief bisher ergebnislos. Im Einsatz waren auch Taucher, Spürhunde und eine Drohne. Die umfangreichen Suchmaßnahmen mit Polizeihubschrauber, Mantrailer-Hunden und Polizeikräften dauere aktuell weiter an, sagte die Polizei.
"Wir rollen das Ganze neu auf und holen uns neue Polizeikräfte für die heutige Suche", sagte eine Polizeisprecherin. Bis zu 80 Polizeibeamte sollen das ganze Gebiet rund um das Elternhaus durchkämmen.
Ursprünglicher Artikel: Suche nach vermisster Zweijähriger sorgt deutschlandweit für Aufsehen
Es sind bange Stunden: Seit dem Sonntagabend (17. Dezember 2023) ist in Bingen bei Sigmaringen am Fuße der Schwäbischen Alb ein zweijähriges Kind spurlos verschwunden.
Fieberhaft suchten Einsatzkräfte bereits bis in die Nacht hinein nach dem Mädchen, auch Taucher, Boote und Drohnen mit einer Wärmebildkamera waren im Einsatz - vergeblich. Das Kleinkind sei zunächst nicht gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen (18. Dezember 2023). Die Suchaktion wurde inzwischen fortgesetzt.
Mädchen spurlos verschwunden - schlechtes Wetter erschwert Suche
Die Polizei prüft unter anderem, ob sie bei der Suche auch einen Polizeihubschrauber einsetzt. Am Sonntagabend war dies den Angaben zufolge witterungsbedingt nicht möglich. Man werde "alle Register ziehen", um das Kleinkind zu finden, auch Taucher und Spürhunde würden eingesetzt, sagte die Sprecherin.
Knapp 200 Einsatzkräfte hatten am Sonntagabend in Bingen bis etwa Mitternacht nach dem Mädchen gesucht, danach lief der Einsatz zunächst in kleinerem Rahmen weiter. Große Sorgen macht der Polizei vor allem die Wetterlage: Wegen der niedrigen Temperaturen sei die Gefahr für das Kind sehr groß, sagte ein Sprecher. Es sei deshalb auch wichtig gewesen, schnell einzuschreiten.
An der großangelegten Suchaktion beteiligen sich den Angaben zufolge unter anderem Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk. Weil der Fluss Lauchert in der Nähe des Wohnhauses der Eltern des Kleinkindes verläuft, rückten Feuerwehrtaucher an. Zum Hintergrund des Verschwindens des Mädchens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.
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