Tödlicher Unfall bei dichtem Nebel: 20-Jähriger läuft über die A2

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Hohe Börde: Ein Polizist untersucht die Unfallstelle auf der Autobahn 2. Ein 20-Jähriger ist bei dem Unfall bei Hohe Börde (Landkreis Börde) ums Leben gekommen. Der Mann habe die Fahrbahn am späten Abend des 17.11.2019 zu Fuß überquert, teilte die Polizei mit. Der Fahrer eines Kleintransporters erfasste den Fußgänger, der dadurch auf die linke Fahrspur geschleudert wurde. Dort sei er von zwei Autos überrollt worden, hieß es. Foto: Strauss-News/dpa
Hohe Börde: Ein Polizist untersucht die Unfallstelle auf der Autobahn 2. Ein 20-Jähriger ist bei dem Unfall bei Hohe Börde (Landkreis Börde) ums Leben gekommen. Der Mann habe die Fahrbahn am späten Abend des 17.11.2019 zu Fuß überquert, teilte die Polizei mit. Der Fahrer eines Kleintransporters erfasste den Fußgänger, der dadurch auf die linke Fahrspur geschleudert wurde. Dort sei er von zwei Autos überrollt worden, hieß es. Foto: Strauss-News/dpa

Bei schlechten Sichtverhältnissen will ein 20-Jähriger in der Nacht auf Montag die A2 überqueren - er wird von einem Transporter erfasst und auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite geschleudert.

Während er zu Fuß die Autobahn überquerte, ist ein 20 Jahre alter Fußgänger in Sachsen-Anhalt getötet worden. Der Mann starb am späten Sonntagabend auf der Autobahn 2 bei Hohe Börde, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Demnach erfasste der 61 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters den Fußgänger, der dadurch auf die linke Fahrspur geschleudert wurde. Dort sei er von zwei weiteren Autos überrollt worden, hieß es. Der 20-Jährige erlag vor Ort seinen Verletzungen. Begünstigt wurde der schwere Unfall durch die schlechten Sichtverhältnisse: Neben der Dunkelheit wurde die Sicht laut Medienberichten auch durch starken Nebel eingeschränkt.

Weitere Verletzte gab es laut Polizei nicht. Warum der Mann die Autobahn zu Fuß betreten hatte, wird nun ermittelt. Die Fahrbahn Richtung Hannover war zwischen den Anschlussstellen Irxleben und Bornstedt rund drei Stunden lang gesperrt. An den beteiligten Unfallfahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.