"Unfassbar": Güterzug-Waggons stürzen von Brücke – Unglück fordert Todesopfer

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Güterzug stürzt in München von Brücke
Zwei Waggons eines Güterzugs liegen auf einer Straße, nachdem sie von einer Brücke gestürzt sind.
Güterzug stürzt in München von Brücke
Ehsan Monajati (dpa)
Güterzug stürzt in München von Brücke
Zwei Waggons eines Güterzugs liegen auf einer Straße, nachdem sie von einer Brücke gestürzt sind.
Güterzug stürzt in München von Brücke
Ehsan Monajati (dpa)
Güterzug stürzt in München von Brücke
Zwei Waggons eines Güterzugs liegen auf einer Straße, nachdem sie von einer Brücke gestürzt sind.
Güterzug stürzt in München von Brücke
Ehsan Monajati (dpa)

Zwei Waggons eines Güterzugs stürzen in München mitten in der Nacht von einer Bahnüberführung auf eine Straße. Ein Mensch stirbt. Die Bergungsarbeiten an der Unglücksstelle laufen.

Update vom 20. Juni 2026, 10.50 Uhr: Nach Absturz von Güterzug-Waggons von Münchner Brücke - Ein Toter

Dramatische Bilder aus der Nacht: Zwei Waggons eines Güterzugs sind in München von einer Brücke etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei kam eine Person ums Leben, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Nähere Angaben zu dem Toten lagen zunächst nicht vor.

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge gegen 1.40 Uhr in der Nacht zum Samstag. Aus bislang ungeklärten Gründen waren zwei Güterzüge beim Rangieren auf der Eisenbahnbrücke zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte. Durch die Kollision sei einer der Züge entgleist, woraufhin zwei Waggons von der Brücke hinuntergefallen seien. 

Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand. "Dass zwei Züge miteinander kollidieren und von einer Brücke stürzen - unfassbar", sagte dazu ein Feuerwehrsprecher.

Am Morgen begann die Bergung der Waggons - wie lange sie dauern wird, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Auch sonst blieben viele Fragen zunächst noch offen, unter anderem dazu, aus welchem Grund die Züge bei den Rangierarbeiten zusammenstießen. Auch die Schadenshöhe lässt sich noch nicht abschätzen.

In den Waggons befand sich nach Angaben der Polizei keine Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht. 

Es wurde damit gerechnet, dass die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen möglicherweise noch bis Sonntag gesperrt bleiben könnte. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird. Einschränkungen im Regional- oder Fernverkehr gebe es daher nicht.

Ursprungsmeldung vom 20. Juni 2026: Zwei Güterzug-Waggons stürzen in München von Brücke – Person lebensgefährlich verletzt

Zwei Waggons eines Güterzugs sind in München in der Nacht von einer Brücke etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei wurde eine Person lebensgefährlich verletzt, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Zuvor hatte die "Bild" über den Vorfall berichtet. 

Aus bislang ungeklärten Gründen stießen den Angaben zufolge zwei Güterzüge beim Rangieren auf der Brücke zusammen. Durch die Kollision fielen zwei Waggons die Brücke hinunter und blieben auf der Straße liegen. Was der Güterzug geladen hatte, war zunächst unklar. Es handele sich aber um kein Gefahrgut, so die Polizei. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. 

Wann die Waggons geborgen werden, war zunächst unklar. "Von einer Bergung sind wir noch weit entfernt", sagte der Polizeisprecher. Möglicherweise bleibe die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen noch bis Sonntag gesperrt.

Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt werde. Einschränkungen im Regional- oder Fernverkehr gebe es nicht.