Eine "kaiserliche Hoheit" besuchte an Heiligabend ein Haus im oberbayerischen Rosenheim - den Bewohnern gefiel das aber ganz und gar nicht. Für die Polizei hatte der vermeintlich blaublütige Besucher jedoch nicht sehr viel übrig.
Besondere Begegnung für die Rosenheimer Polizei: Sie traf am Weihnachtswochenende auf einen Mann, der sich als "Großkaiser von Avalon" ausgab.
Anwohner hatten die Beamten verständigt, weil der Mann, "der dort nicht hingehöre", sich in den Kellerräumen ihres Hauses aufhielt und diese nicht verlassen wollte. Der Polizei sagte der 50-jährige Münchner dann, er dürfe sich in dem Keller aufhalten, schließlich sei er der "Großkaiser von Avalon".
Begegnung der besonderen Art - "Großkaiser" bedroht Polizeibeamte
"Als die Beamten argumentativ untermauerte Zweifel am Kaisertitel in die rege Diskussion mit dem Münchner einwarfen, zeigte dieser sich plötzlich aggressiv", heißt es im Bericht der Polizei Rosenheim von Dienstag (26. Dezember 2023) über den Vorfall vom späten Freitagabend. Er habe angefangen, die Polizisten zu beleidigen und mit dem Tod zu bedrohen und sei dann in Gewahrsam genommen worden.
Gegen ihn läuft nach Polizeiangaben nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung. "Die kaiserliche Würde konnte dem Münchner bisher nicht nachgewiesen werden", teilte die Polizei mit.
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