Nürnberg: Ochsenkopf, Arber & Co. – Skigebiete in der Nähe

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Skifahren rund um Nürnberg ist unkomplizierter als viele denken. Viele Skigebiete sind in kurzer Zeit erreichbar und bieten abwechslungsreiche Pisten.

Schneebedeckte Hänge, frische Bergluft und das Gefühl von Freiheit auf zwei Brettern – Skifahren ab Nürnberg ist näher, als viele denken. Auch wenn Franken nicht direkt in den Alpen liegt, lassen sich von Nürnberg aus abenteuerliche Winter-Strecken und traumhafte Skigebiete in kurzer Zeit erreichen. 

Innerhalb von zwei Stunden Fahrzeit lassen sich einige tolle Ausflugsziele erreichen. Neben Ski-Ausflügen kann man natürlich auch eine Schnee-Wanderung unternehmen, solange der Winterzauber in Franken anhält. Dafür haben wir vier verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen vorgestellt. Für Familien gibt es außerdem viele Schlittenhügel in Franken, die sich perfekt für einen Rodelausflug anbieten. 

Skifahren im Fichtelgebirge und Nürnberger Land

Wenn du möglichst wenig Zeit im Auto und möglichst viel Zeit auf den Brettern verbringen willst, ist das Fichtelgebirge deine erste Adresse. Mit rund 1,5 Stunden Fahrzeit ist der Ochsenkopf ein klassischer Tagestrip.

Etwa 113 Kilometer von Nürnberg erwarten dich die längsten Abfahrten Nordbayerns, dazu eine ordentliche Portion Mittelgebirgscharme - und das zu bezahlbaren Preisen.

Für einen spontanen Nachmittag lohnt sich auch der Skihang Osternohe im Nürnberger Land: knapp 40 Kilometer Entfernung, unter einer Stunde Fahrzeit, ein Kilometer Piste und ein Lift - perfekt, um die eigene Technik zu üben oder Kinder ans Skifahren heranzuführen.

Skigebiete im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald ist vom Feeling her schon ein Stück "echtes" Gebirge. Der Große Arber ist mit 11,5 Pistenkilometern, allen Schwierigkeitsgraden und moderner Infrastruktur das bekannteste Ziel in der Region.

Von Nürnberg brauchst du etwas über zwei Stunden, damit liegt der Große Arber knapp über der Zwei-Stunden-Marke, taugt aber hervorragend für ein langes Ski-Wochenende mit Familie oder Freundeskreis.

Auch wenn der Arber das Aushängeschild ist, lohnt sich für dich ein Blick auf kleinere Gebiete im Bayerischen Wald, unter anderem den Predigtstuhl Arena (St. Englmar) oder den Silberberg (Bodenmais), wenn du es überschaubar, entspannter und oft günstiger magst. Dort findest du kurze Wartezeiten an den Liften, familiäre Pensionen und viele breit präparierte, eher einfache Hänge - ideal für Anfänger und Wiedereinsteiger.

Ab ins Alpenvorland: in drei Stunden auf die Piste

Wenn du dir "richtiges Alpenpanorama" wünschst, musst du von Nürnberg aus ein wenig großzügiger mit der Uhr sein. Viele der klassischen Alpenziele wie Garmisch-Partenkirchen, Oberjoch oder die Steinplatte liegen bei gut drei Stunden Fahrzeit und sind damit eher etwas für Wochenenden als für spontane Tagesausflüge. Sie bieten dafür deutlich mehr Pistenkilometer, anspruchsvollere Abfahrten und ein vielseitiges Angebot abseits der Piste - von Funparks bis zur langen Talabfahrt.

Interessant für dich sind im Alpenvorland vor allem die kleineren bayerischen Voralpen-Gebiete mit günstigen Skipässen, die sich preislich ab etwa 20 bis 35 Euro pro Tag bewegen und oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Viele dieser Gebiete haben kurze, übersichtliche Pisten, solide Beschneiung und liegen auf Höhen um 700 bis 1700 Meter - damit bekommst du Alpenfeeling, ohne gleich bis tief nach Tirol durchfahren zu müssen. Beliebte Beispiele sind hier unter anderem die Skigebiete Brauneck/Wegscheid bei Lenggries, Steckenberg Unterammergau, Oberjoch (Bad Hindelang) oder Kranzberg (Mittenwald/Karwendel).

Wusstet ihr, dass die Auszeichnung für die beste Skistation der Welt zum zehnten Mal in Folge an dasselbe Wintersportzentrum in Europa ging? 

Vorschaubild: © CC0 / Pixabay / mystraysoul